„IMAGINATA“: Heute Abend gibt es eine Doppellesung mit den Schriftstellern Thomas Rosenlöcher und Harald Martenstein plus anschließendem Gespräch

12.11.14 • JEZT AKTUELL, KULTUR & BILDUNG, STARTKeine Kommentare zu „IMAGINATA“: Heute Abend gibt es eine Doppellesung mit den Schriftstellern Thomas Rosenlöcher und Harald Martenstein plus anschließendem Gespräch

JEZT - Doppellesung Rosenloecher Martenstein - Geschichten aus einem seltsamen Land - Fotos © Agentur IMAGINATA Jena

(JEZT / IMAGINATA) – Die Geschichten stammen aus einem seltsamen Land, das noch vor 25 Jahren zwei Länder war, deren Grenzen da gerade mal seit vier Tagen offen waren. Wer sind also die Landsleute, über die Rosenlöcher schreibt? Gab es auch in der DDR Mainstreams, wie sie Martenstein auf den Prüfstand stellt und denen man gerne mit „Reaktanz“ begegnet?

Seit einem Vierteljahrhundert ist in ganz Deutschland Westen, und heute begegnen sich und uns zwei Schriftsteller, die immer schon den Zeitgeist kritisch begleitet haben – einer im Westen, einer im Osten. Zwei Meister des geschriebenen Worts, die die Eigentümlichkeiten der Gattung Mensch ausleuchten und auf die Hörner nehmen, vor allem: die dies ohne Zynismus tun, sondern mit Tiefsinn und Witz und mit Sympathie für die menschlichen Schwächen.

Harald Martenstein, geb. 1953 in Mainz, hat Romanistik und Geschichte studiert und Arbeitet seit 1989 als Redakteur beim Berliner Tagesspiegel. Seit 2002 schreibt er regelmäßig Kolumnen für die ZEIT, darüber hinaus Reportagen, Glossen, Essays und – zwei Romane. Er lehrt journalistisches Handwerk, speziell Kolumne, u.a. an der Hamburger Henri-Nannen-Schule. Für seine Texte und Bücher wurde er vielfach ausgezeichnet. Jüngste Veröffentlichungen: „Romantische Nächte im Zoo“ (Aufbau 2013, „Freuet Euch, Bernhard kommt bald“ (Bertelsmann 2013).

Thomas Rosenlöcher, geb. 1947 in Dresden, hat Betriebswirtschaft studiert und wurde Arbeitsökonom. Ab 1976 Studium am Literatur-Institut in Leipzig, dann Mitarbeit am Kinder- und Jugendtheater in Dresden. Seit 1983 ist er freier Schriftsteller, schreibt Lyrik und Prosa. Seit dem Mauerfall hört man ihm auch im Westen zu und ist die Wende von Ost nach West immer wieder sein Thema. Die genaue Beobachtung seiner Mitwelt sowie seiner Landsleute ist seine Kunst. Rosenlöcher ist Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste und der Akademie der Künste in Berlin. Die Liste seiner Auszeichnungen ist lang. Jüngste Veröffentlichung: „Hirngefunkel. Gedichte“ (Insel 2012).

Beginn der Doppellesung ist in der IMAGINATA-Tonhalle um 20 Uhr, Eintrittspreis: 12 Euro (ermäßigt 9 Euro), Moderation: Dr. Martin Straub.





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