Aktuelle Studio von TLG Immobilien belegt: Jena ist die einzige ostdeutsche Stadt mit „sehr hohen Zukunftschancen“ (Teil 1)

06.12.14 • JEZT AKTUELL, START, UNSER JENAKeine Kommentare zu Aktuelle Studio von TLG Immobilien belegt: Jena ist die einzige ostdeutsche Stadt mit „sehr hohen Zukunftschancen“ (Teil 1)

JEZT - Studie zum Immobilienmark Berlin Osttdeutschland 2014 - Abbildung © TLG Immobilien

(JEZT / TLG IMMOBILIEN) – Die gewerblichen Immobilienmärkte in Berlin und den ostdeutschen Wachstumszentren Dresden, Erfurt, Jena, Leipzig, Magdeburg, Potsdam und Rostock erweisen sich derzeit für Investoren als besonders aussichtsreich. Denn neben größtenteils stabilen Mieten gibt es in Berlin, Potsdam, Dresden und Leipzig auch Segmente mit steigenden Preisen. Zudem entwickeln sich die wirtschaftlichen sowie demographischen Rahmenbedingungen in den Zentren positiv. „Deutliche Einwohnerzuwächse, weiter sinkende Arbeitslosenquoten, Anstiege bei Einzelhandelskaufkraft und Übernachtungszahlen belegen die positive Dynamik, die sich auch auf die Märkte für Büro-, Einzelhandels- und Hotelimmobilien auswirkt. Zwar gibt es nach wie vor Licht und Schatten in einzelnen Teilmärkten, aber die dynamische Entwicklung der ostdeutschen Städte sowie der Berlin-Boom zeichnen sich deutlich auf den Immobilienmärkten Ostdeutschlands ab“, erläutert Niclas Karoff, Mitglied des Vorstandes der TLG Immobilien, im Zuge der Vorstellung des neuen Marktberichts „Immobilienmärkte Berlin und Ostdeutschland 2014“.

Die positive Dynamik ostdeutscher Großstädte bestätigt auch das Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos: „Städte wie Leipzig, Dresden, Rostock, Erfurt und Jena verfügen über eine hohe Standortattraktivität sowohl als Wohnstandort für die Bevölkerung als auch für Unternehmen als Wirtschaftsstandort. Immobilieninvestitionen an Standorten mit mittel- bis langfristig überdurchschnittlicher ökonomischer und technologischer Leistungsfähigkeit versprechen Erfolg. Ostdeutschland besetzt mit seinen großen und kleineren Leuchttürmen wichtige Schlüsselbereiche, beispielsweise moderne Produktionsstandorte der Automobil- und Zulieferindustrie, die Optik und den Life-Science-Bereich in Jena oder die Logistik-Hubs in Leipzig“, ergänzt Christian Böllhoff, Geschäftsführender Gesellschafter und Mitglied des Verwaltungsrats der Prognos AG.

TLG Immobilien dokumentiert mit dem seit 1993 erscheinenden Immobilienmarktbericht zu Berlin und Ostdeutschland Daten, Analysen und Entwicklungstrends. Grundlage des Berichts 2014 ist die Analyse von rund 2.000 internen und externen Daten zu den großen ostdeutschen Städten (Dresden, Erfurt, Jena, Leipzig, Magdeburg, Potsdam, Rostock) sowie zu Berlin. Der Marktbericht 2014 gibt Auskunft über ökonomische und demographische Rahmenbedingungen, Büro- und Einzelhandelsmieten ebenso wie über Transaktionsvolumina, die wichtigsten büro-, einzelhandels- und hotelmarktspezifischen Kennzahlen sowie zu Preisspannen in der Hotellerie.

Dass B- und C-Städte als alternative Investitionsstandorte immer mehr in den Fokus der Investoren rücken, zeigt der Blick auf den Transaktionsmarkt. Insgesamt registrierten die fünf ostdeutschen Bundesländer zwischen 2009 und 2012 einen Anstieg der Investitionen in gewerbliche Immobilien: Das Investmentvolumen stieg in diesem Zeitraum von rund 320 Millionen Euro auf etwa 1,87 Milliarden Euro. Nach einem leichten Rückgang auf 1,36 Milliarden Euro im Jahr 2013 lag das Volumen bereits zum Halbjahr 2014 bei 1,37 Milliarden Euro. Daneben bleibt Berlin weiter Hotspot nationaler und internationaler Investoren – das Investmentvolumen befindet sich auf einem konstant hohen Niveau. Allein 2013 wurden rund 3,6 Milliarden Euro in den Berliner Immobilienmarkt investiert – das sind zwar 6,7 Prozent weniger als im Rekordjahr 2012, aber immer noch ein Viertel mehr als der Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Der Rückgang ist dabei nicht auf einen Mangel an Nachfrage, sondern hauptsächlich auf einen Angebotsengpass an gewerblichen Immobilien in der Hauptstadt zurückzuführen.

Dresden, Leipzig und Potsdam sind unter den acht betrachteten ostdeutschen Städten inklusive Berlin diejenigen Städte, die im Jahresvergleich 2012/2013 steigende Mietpreise am Büromarkt registrieren konnten. In den übrigen Regionalzentren blieben die Mieten im Vorjahresvergleich auf einem stabilen Niveau. In Berlin werden nach wie vor die höchsten Mieten in den Toplagen der City-Ost bzw. am Potsdamer Platz/Leipziger Platz sowie im Teilmarkt Europacity/Hauptbahnhof erreicht. Die Durchschnittsmiete stieg im Vergleich der Halbjahreswerte 2013/2014 um 1,8 Prozent. Vor allem in den lokalen Teilmärkten war der Anstieg der Durchschnittsmieten besonders hoch. Mit Blick auf die Anfangsrenditen von Büroobjekten zeigt sich die anhaltend hohe Nachfrage am Berliner Investmentmarkt – sowohl in A- als auch in B-Lagen gingen die durchschnittlichen Renditen 2013 auf 4,8 bzw. 7,1 Prozent zurück. An B-Standorten lagen sie 2008 bei 7,7 Prozent. Die Mietentwicklung wird in Berlin durch sinkende Leerstände begleitet. Die Leerstandsrate sank dabei zwischen 2011 und 2013 mit einem Minus von 1,5 Prozent stärker als sich der Büroflächenbestand im selben Zeitraum erhöhte (+1 Prozent). Zudem hat die Bürobeschäftigung, ein wichtiger Treiber des Büromarktes, zwischen 2008 und 2013 um fast 80.000 Personen zugenommen – ein Anstieg um 12,7 Prozent. [Fortsetzung folgt in TEIL 2]

Hinweis: Die Studie „Immobilienmärkte Berlin und Ostdeutschland 2014“

steht HIER im Internet zum Download bereit.





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