„Jena leidet unter einer Großzahl illegal eingereister Personen“: AfD-Abgeordnete Wiebke Muhsal fordert, das Jenaer Rathaus zur „Asylunterkunft“ umzufunktionieren

19.11.15 • JEZT AKTUELL, POLITIK & URBANES LEBEN, START, UNSER JENA1 Kommentar zu „Jena leidet unter einer Großzahl illegal eingereister Personen“: AfD-Abgeordnete Wiebke Muhsal fordert, das Jenaer Rathaus zur „Asylunterkunft“ umzufunktionieren

JEZT - Wiebke Muhsals Fotomontage mit dem Erfurter Dom und Demonstranten - Abbildung © Alternative fuer Deutschland

Wiebke Muhsals Fotomontage mit dem Erfurter Dom und Demonstranten – Abbildung © Alternative für Deutschland

(JEZT / BÜRO WIEBKE MUHSAL) – Wiebke Muhsal, Jenaer Landtagsabgeordnete der Alternative für Deutschland, erklärte gestern vor der Presse, es könne nicht sein, „dass Sporthallen zweckentfremdet werden und der Jenaer Bevölkerung nicht mehr zur Verfügung stehen und dass der Sport gleichzeitig bei der Instandhaltung eigener Flächen zurückstecken muss. (…) Jena leidet unter der von der Stadt unhinterfragten Aufnahme einer Großzahl illegal eingereister Personen.“

Bürgermeister Schenker bemühe sich zwar gegenüber dem Land um eine Entlastung Jenas bei der weiteren Aufnahme von Asylbewerbern, so die AfD-Politikerin in ihrer Presseerklärung, aber „statt von der Jenaer Bevölkerung immer mehr Opfer zu verlangen, sollte der Stadtrat bei sich selbst anfangen und Diele sowie Plenarsaal des Rathauses als Asylunterkunft zur Verfügung stellen.“ Erst vor Kurzem hatte Wiebke Muhsal den Ortsteilrat von Jena-Winzerla hart wegen dessen Haltung gegenüber Flüchtlingen angegriffen, denn dieser sei ihren Worten nach „bemüht, Schattenseiten auszuklammern“. In diesem Zusammenhang beklagte sich die rechtsgerichtete Politikerin und Diplom-Juristin zudem über die ihrer Meinung nach mangelhafte Qualifikation der allermeisten Asylbewerber“.





Ein Kommentar

  1. weltoffen sagt:

    Jaja die WM hat mal ihre Meinung kundgetan. So will ich das auch mal machen:
    Jena leidet meiner Meinung nach unter einer Großzahl von „alternativen“ Wichigtuern. Einige von Ihnen werden, ähnlich wie die Flüchtlinge, durch unsere Steuergelder finanziert. Einer dieser Wichtigtuer kostet monatlich rund so viel wie 10 Flüchtlinge.
    Es ist schon komisch, von den Flüchtlingen bekomme ich trozt örtlicher Nähe (100m Luftlinie) weniger mit als als vom „geistigen Dünnschiss“ der besagten Wichtigtuer.
    Ja ich weiß, der Vergleich hinkt ein wenig aber ich als „nicht unter illegal eingereisten Personen leidender Jenaer“ wollte auch mal was zusammenspinnen und öffentlich kundtun. Leider bezahlt mich keiner dafür, ich muss also für mein Geld auch mal etwas Konstruktives tun. Dieser Kommentar entsteht übrigens in meiner Frühstückspause.
    Der in Jena promovierte Dr. Kurt Tucholsky sagte einst: „Satire ist Humor, der die Geduld verloren hat.“. Ein Teil meiner Geduld schwindet langsam.

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