„Präsent für die Queen in Schloss Windsor“: Ein Coburger Weihnachtsbaum mit Glaskugeln aus Lauscha geht auf die Reise

16.11.16 • AUS DER REGION, INTERESSANTES, JEZT AKTUELL, NEWSCONTAINER, POLITIK & URBANES LEBEN, STARTKeine Kommentare zu „Präsent für die Queen in Schloss Windsor“: Ein Coburger Weihnachtsbaum mit Glaskugeln aus Lauscha geht auf die Reise

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Ein Coburger Weihnachtsbaum für die Queen mit Glaskugeln aus Lauscha. – Foto © Landkreis Sonneberg

JEZT - Thueringen Radar - Icongrafik © MediaPool JenaKürzlich stellten die Stadt Coburg und der Landkreis Sonneberg ein besonderes „grenzenlos fränkisches“ Projekt vor: Zu Ehren der Königin von England wird man im Advent gemeinsam einen Coburger Weihnachtsbaum vor dem Londoner Buckingham-Palast aufstellen und diesen mit Lauschaer Christbaumkugeln schmücken. Coburg und das englische Königshaus haben eine enge historische Verbindung. Prinz Albert von Sachsen, Coburg und Gotha war nicht nur der Ehemann von Königin Victoria, er hinterließ auch im britischen Königreich Spuren, die noch bis heute erlebbar sind. Eine dieser Spuren ist die Tradition des Weihnachtsbaums, die Prinz Albert 1848 auf der Insel einführte.

Um die Verbundenheit Coburgs mit dem englischen Königshaus erneut in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und bereits jetzt auf das Jubiläum 2019 hinzuweisen, wenn Coburg den 200. Geburtstag seines berühmtesten Sohnes begehen wird, hatte die Stadt Coburg eine außergewöhnliche Idee, die nun, da die Queen zugestimmt hat, Ende des Jahres in die Tat umgesetzt wird. Zur Adventszeit wird vor dem Buckingham-Palast in diesem Jahr ein rund 13 Meter hoher Weihnachtsbaum aus dem Callenberger Forst aufgestellt, der von Prinz Hubertus von Sachsen, Coburg und Gotha – einem Nachfahr Alberts – gestiftet wird.

Ein wichtiger Kooperationspartner der Stadt Coburg ist hierbei der Landkreis Sonneberg. Auf Initiative von Landrätin Christine Zitzmann wird der Coburger Weihnachtsbaum mit rund 2.000 Glaskugeln aus der Glasbläserstadt Lauscha geschmückt. Gefertigt wird der Baumschmuck von Lehrern und Schülern der Berufsfachschule Glas Lauscha, deren Träger der Landkreis ist. Die handgefertigten und mundgeblasenen Glaskugeln werden zwischen 15 und 24 Zentimeter im Durchmesser groß. Landrätin Christine Zitzmann erklärt, dass dieses Vorhaben im 100sten Jubiläumsjahr der Kunstglasbläserinnung eine großartige Werbung für die Region sei, die europaweit Beachtung finden wird.





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