„Second-hand-Kreativität“: Mr. Jenapolis nach einem dreifachen „Mausrutscher“ erneut unter Plagiatsverdacht

28.07.17 • INTERESSANTES, JEZT AKTUELL, NEWSCONTAINER, POLITIK & URBANES LEBEN, START, UNSER JENAKeine Kommentare zu „Second-hand-Kreativität“: Mr. Jenapolis nach einem dreifachen „Mausrutscher“ erneut unter Plagiatsverdacht


JEZT Radio Bericht TeaserUnter einem Plagiat versteht man die Übernahme fremder geistiger Leistungen/Ideen/Texte und die Präsentation dieser als eigene. „Plagiat ist nach allgemeiner Ansicht eine Urheberrechtsverletzung, bei der sich jemand fremde Urheberschaft bewusst anmaßt.“ (nach RA Prof. Dr. Johannes Weberling: ‚Was ist eigentlich ein Plagiat?‘)

Der Jenaer „Blogger, Journalist und Bürger Jenas mit dem Hang zu mehr Transparenz, Kommunikation und modernem Unternehmertum“ Mr. Jenapolis sieht sich dieser Tage nicht zum ersten Mal dem Vorwurf ausgesetzt, ein Plagiator zu sein. Im Januar 2014 meldete sich der bekannte Autor Wolfgang J. Koschnick mit der Aussage „So viel Unverschämtheit beim Plagiieren ist mir wohl noch nie begegnet!“ zu Wort, als Mr. Jenapolis wesentliche Teile eines Buchtextes Koschnicks als eigenes Werk ausgab. Im Frühjahr 2013 waren es Teile der Nutzungsbedingungen der renommierten Münchner Firma Aigner Immobilien GmbH – immerhin Deutschlands neuntgrößer Grundstücks- und Wohnungsmakler -, die Mr. Jenapolis ohne entsprechende Genehmigung für seine eigene Immobilienfirma übernommen hatte.

Nun meldete sich bei Radio Jena Roland Tichy, ein deutscher Publizist, der bereits Chefredakteur der Printmedien Wirtschaftswoche, Euro und Impulse war, mit XING kooperierte und seit letztem Jahr monatlich das Meinungsmagazin Tichys Einblick herausgibt; Tichy ist zudem Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung – ein hoch angesehener Mann also. Mit dessen GmbH war Mr. Jenapolis (so kann man es bis heute auf gleich drei der Webseiten von Mr. Jenapolis lesen) angeblich eine Kooperation zu einer „zeitlich und räumlich unbeschränkten Veröffentlichung und Verbreitung“ der Kommentare seiner eigenen Blog-Nutzer eingegangen. „Alles Quatsch“, sagt der Publizist und schreibt weiter, dass er Mr. Jenapolis überhaupt nicht kennt. „Wir haben keinerlei Beziehung“, so Roland Tichy wörtlich. „Ich vermute, dass er unser Impressum kopiert hat. Dagegen werden wir entsprechend Abhilfe einfordern.“

Bleibt abzuwarten, was die genauen Gründe dafür sind und waren, dass Mr. Jenapolis auf mehreren seiner Internetseiten Tichys guten Namen bzw. den von dessen Firma mißbräuchlich nutzte. Erst im Frühjahr hatte Mr. Jenapolis für Aufsehen gesorgt mit „Jenas unsicherster Webseite“, die innerhalb von 11 Wochen gleich fünf Mal gehackt wurde.





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