„Bundestagswahl 2017“: Verzicht auf Wahlplakate ist für die PIRATENPARTEI ein Beitrag zum Umweltschutz

08.09.17 • AUS DER REGION, JEZT AKTUELL, NEWSCONTAINER, POLITIK & URBANES LEBEN, START, UNSER JENA, UNSER JENA & DIE REGIONKeine Kommentare zu „Bundestagswahl 2017“: Verzicht auf Wahlplakate ist für die PIRATENPARTEI ein Beitrag zum Umweltschutz

Am 24. September 2017 wird ein neuer Bundestag gewählt. Hierzu treten insgesamt 48 Parteien an, darunter die folgenden neun, die als „etablierte“ Parteien gelten: Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU), Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), Freie Demokratische Partei (FDP), Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, Christlich-Soziale Union in Bayern (CSU), Alternative für Deutschland (AfD), Freie Wähler und Die Piraten. – Um die diesjährige Bundestagswahl geht es bei unserem „Thema des Monats September“.

„Die PIRATEN Jenas verzichten bei der Bundestagswahl auf das Aufstellen von Plakaten.“, erklärte der Landesvorsitzende der Piraten Thüringens Bernhard Koim letzte Woche gegenüber der Presse. Vorausgegangen war eine umfangreiche Diskussion und Analyse der letzten Wahl. „Die Entscheidung ist dabei einstimmig gefallen“, ergänzte der Generalsekretär der PIRATEN Jena, Robert Heße. Man wolle damit einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten und fordere auch andere Parteien auf, dem Vorschlag der PIRATEN zu folgen.

Die vergangenen Wahlen, insbesondere die letzte Landtagswahl hätten, so die Piraten, gezeigt, dass die Aufstellung vom Plakaten nur zu erheblichen Abfallbergen und zahlreichen Beschädigungen und Beschmierungen geführt habe. „Insbesondere an Verkehrsknotenpunkten habe es punktuell Einschränkungen der Sicht gegeben was zu Verkehrsbehinderungen geführt habe,“ stellte Heße bei seinen Rundfahrten durch das Stadtgebiet fest.

Die PIRATEN plädieren für eine parteiübergreifende Selbstbeschränkung der Aufstellung von Wahlplakaten und der Einführung von zentralen Stellflächen für alle Parteien um die „Plakatwälder“ einzudämmen. Auch deswegen setzen die PIRATEN im Kreis beim Wahlkampf verstärkt auf „Soziale Medien“ wie Twitter und Facebook.





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