MDR-Auszeichnung: Schwester Monika von der Neurochirurgie des UKJ ist „Thüringerin des Monats“

01.11.17 • JEZT AKTUELL, NEWSCONTAINER, POLITIK & URBANES LEBEN, START, UNSER JENA, WISSENSCHAFT, MEDIZIN & TECHNIKKeine Kommentare zu MDR-Auszeichnung: Schwester Monika von der Neurochirurgie des UKJ ist „Thüringerin des Monats“

Die ehemalige Krankenschwester Monika Hanson freut sich über die Auszeichnung „Thüringerin des Monats“ im Oktober 2017. – Bildrechte: UKJ

(UKJ/ME) – Auch nach dem Renteneintritt in der Klinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikums Jena (UKJ) zu helfen, in der sie über 16 Jahre lang als Krankenschwester gearbeitet hat, ist für Monika Hanson selbstverständlich. Für ihr Engagement wurde die 69-jährige am 25. Oktober 2017 als „Thüringerin des Monats Oktober“ vom MDR Thüringen und der Thüringer Ehrenamtsstiftung ausgezeichnet. „Ich war überrascht, gerührt und freue mich sehr darüber, insbesondere weil es von einem Patient kommt. Ich unterstütze wirklich gerne die Neurochirurgie, denn es löst Glücksgefühle in mir aus. Für mich zählt: `Es gibt nichts Gutes, außer man tut es‘.“, erzählt sie stolz.

Ursprünglich wollte Gunter Tobisch, ein langjähriger Patient der Klinik, nur im Radio einmal Danke sagen, daraus entwickelte sich dann die Nominierung. Für ihn sei es eine Herzensangelegenheit gewesen, Monika Hanson auf diese Weise seine Wertschätzung zu zeigen: „Sie ist immer freundlich und mitfühlend, hat für ihre Patienten stets ein Lächeln und tröstende Worte. Monika Hanson ist einfach eine Krankenschwester wie aus dem Bilderbuch und ihr gebührt unbedingt Anerkennung, Lob und ein ganz großes Dankeschön.“

Seit rund zwei Jahren ist die Jenaerin an drei Wochentagen in der neurochirurgischen Ambulanz ehrenamtlich im Einsatz, begleitet beispielsweise Patienten ins Behandlungszimmer, unterstützt logistisch und organisatorisch bei der Terminvereinbarung. 2013 entschied sie sich zunächst für den Bundesfreiwilligendienst. „Mit Renteneintritt war für mich klar, dass ich weiterhin Teil der Klinik sein möchte, weil ich meine Tätigkeit als Krankenschwester schon immer als Berufung wahrnahm. Ich habe jetzt so viel Zeit zu verschenken, profitiere von meiner Erfahrung und davon, dass ich mich in die Patienten hineinversetzen kann“, erklärt sie ihre Motivation. 47 Jahre lang arbeitete sie insgesamt als Krankenschwester.

Zur feierlichen Auszeichnung von Monika Hanson kamen auch zahlreiche Kollegen. Denn sie seien froh, dass es die „Moni“ gibt. Und die „gute Seele“ der Neurochirurgie engagiert sich nicht nur am UKJ, sondern ist darüber hinaus auch für den Verein „Tausend Taten e.V.“ aktiv, besucht und begleitet eine Demenzkranke-Patientin. Das halte sie fit. „Ich könnte nicht einfach so zuhause sitzen. Denn ich bekomme im Alltag einfach so viel zurück, weil ich gebraucht werde. Das tut mir gut“, ergänzt sie.





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