„Wir sehen zum jetzigen Zeitpunkt keinen Sinn in einem Trainerwechsel“: Die FF USV Vereinsführung vertraut trotz aller negativen Entwicklungen weiter auf sein Trainerteam Greulich/Beck

09.11.17 • JEZT AKTUELL, NEWSCONTAINER, SPORT, START, UNSER JENAKeine Kommentare zu „Wir sehen zum jetzigen Zeitpunkt keinen Sinn in einem Trainerwechsel“: Die FF USV Vereinsführung vertraut trotz aller negativen Entwicklungen weiter auf sein Trainerteam Greulich/Beck


(FF USV) – Der Frauenfußball USV Jena steht nach der 0:1-Niederlage beim Aufsteiger 1. FC Köln mit nur einem mageren Punkt aus sieben Spielen und dem schlechtesten Torverhältnis der Liga auf dem vorletzten Tabellenplatz. Am Montag traf sich die Vereinsführung mit den Trainern und Mannschaftsvertretern, um die aktuelle sportliche Situation ausführlich zu analysieren und zu bewerten. Im Ergebnis dieser Beratungen einigte sich die Vereinsführung darauf, Cheftrainerin Katja Greulich und Co-Trainer Steffen Beck weiterhin das Vertrauen zu schenken.

Dazu Präsidentin Prof. Dr. Heike Kraußlach: „Nach ausführlichen Gesprächen mit allen Beteiligten glauben wir, dass es uns gemeinsam gelingen wird, diese sportliche Talfahrt zu beenden. Wenn man in Köln verliert, muss man das nicht schönreden. Dennoch haben wir eine Mannschaft gesehen, die bis zur letzten Minute deutlich überlegen war und aufopferungsvoll gekämpft hat. Dass die nötigen Tore nicht gelingen wollten, daran muss gearbeitet werden. Hier wollen wir nichts unversucht lassen und werden alle Optionen prüfen. Wir sehen zum jetzigen Zeitpunkt jedoch keinen Sinn in einem Trainerwechsel.“

Die Gründe, warum es derzeit sportlich nicht läuft, sind vielfältig und nicht bei einzelnen Personen zu suchen. „Wir haben uns im Sommer bewusst für einen Umbruch in der Mannschaft entschieden. Es haben unter anderem Spielerinnen den Verein verlassen, die über jahrelange Erfahrung im Abstiegskampf verfügten. Für viele Spielerinnen aus dem jetzigen Kader ist dies eine neue Situation, die es nun gilt anzunehmen und das in der Vorbereitung gezeigte Potential auch in Drucksituationen auszuschöpfen“, so Heike Kraußlach weiter. Dass sich aus der derzeitigen sportlichen Situation des FF USV Jena auch Positives entwickeln kann, zeigten gerade die jungen Spielerinnen, die aus dem eigenen Nachwuchs aufgerückt sind. „Annika Graser, Luca Graf, Maren Tellenbröker, Annalena Rieke, Stina Johannes und Anna-Lena Riedel haben eine sehr gute Entwicklung genommen und wir freuen uns, dass alle das Vertrauen des Trainerteams erhalten und dieses auch mit Leistung zurückzahlen“, sagt Präsidentin Kraußlach.

Das nächste Spiel der Mannschaft von Katja Greulich ist bereits am kommenden Sonntag um 11.00 Uhr. Dann gastiert die TSG 1899 Hoffenheim im Paradies.





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