„Jenoptik ungebremst auf Erfolgskurs (Teil 2)“: Starke Entwicklung bei Optics & Life Science – Mobility mit positiver Tendenz

13.11.17 • JEZT AKTUELL, NEWSCONTAINER, POLITIK & URBANES LEBEN, START, UNSER JENAKeine Kommentare zu „Jenoptik ungebremst auf Erfolgskurs (Teil 2)“: Starke Entwicklung bei Optics & Life Science – Mobility mit positiver Tendenz

Das Jenoptik Gebäude in Jena – Foto © Jenoptik AG

Der Jenoptik-Konzern konnte im 3. Quartal 2017 an die gute Entwicklung im 1. Halbjahr anknüpfen und ist weiter erfolgreich gewachsen. Steigerungen waren vor allem bei den Auftragsgrößen sowie bei Umsatz und Ertrag zu verzeichnen. – LESEN SIE HIER TEIL 1 UNSERES BERICHTS!

Der Umsatz im Segment Optics & Life Science legte in den ersten neun Monaten 2017 um 16,3 Prozent auf 191,3 Mio Euro kräftig zu (i.Vj. 164,5 Mio Euro). Treiber dieser Entwicklung war wie bereits im 1. Halbjahr ein anhaltend gutes Geschäft mit Lösungen für die Halbleiterausrüstungsindustrie. Der Bereich Healthcare & Industry entwickelte sich ebenfalls positiv. Das Segment-EBIT verbesserte sich aufgrund der hohen Nachfrage signifikant um 50,6 Prozent auf 36,9 Mio Euro (i.Vj. 24,5 Mio Euro). Die EBIT-Marge lag damit bei 19,3 Prozent (i.Vj. 14,9 Prozent). Der Auftragseingang stieg deutlich um 29,4 Prozent auf 222,8 Mio Euro (i.Vj. 172,2 Mio Euro). Im Verhältnis zum Umsatz ergibt sich damit eine Book-to-Bill-Rate von 1,16 (i.Vj. 1,05). Der Auftragsbestand legte per Ende September 2017 auf 105,8 Mio Euro zu (31.12.2016: 80,7 Mio Euro). Darüber hinaus bestanden Kontrakte in Höhe von 13,5 Mio Euro (31.12.2016: 14,5 Mio Euro).

Der Umsatz im Segment Mobility stieg um 6,9 Prozent auf 180,6 Mio Euro (i.Vj. 169,0 Mio Euro). Sowohl das Geschäft mit Anwendungen für die Automobilindustrie als auch mit Verkehrssicherheitstechnik konnten dabei zulegen. Trotz einer positiven Ergebnistendenz im 3. Quartal (plus 11,4 Prozent auf 6,2 Mio Euro) konnte das Segment hohe Projektanlaufkosten aus dem 1. Halbjahr nicht vollständig ausgleichen und wies mit 8,6 Mio Euro ein Neun-Monats-EBIT deutlich unter dem Vorjahresniveau aus (i.Vj. 12,7 Mio Euro). Die EBIT-Marge lag für den Berichtszeitraum dementsprechend bei 4,8 Prozent (i.Vj. 7,5 Prozent). Der Auftragseingang verbesserte sich von 196,9 Mio Euro auf 200,7 Mio Euro, was einer Book-to-Bill-Rate von 1,11 entspricht (i.Vj. 1,16). Der Auftragsbestand kletterte um 25,0 Prozent auf 135,3 Mio Euro (31.12.2016: 108,3 Mio Euro). Zusätzlich bestanden Kontrakte in Höhe von 68,9 Mio Euro (31.12.2016: 79,1 Mio Euro).

Das Segment Defense & Civil Systems realisierte in den ersten neun Monaten Umsätze in Höhe von 155,1 Mio Euro. Diese lagen damit erwartungsgemäß 4,4 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum (i.Vj. 162,2 Mio Euro), der durch die Abrechnung von mehreren Großprojekten in den Bereichen Energie- und Sensorsysteme jedoch besonders umsatzstark war. Den mit 24,1 Mio Euro regional stärksten Umsatzzuwachs verzeichnete das Segment in Amerika, insbesondere durch die Aufträge für das Patriot-Raketenabwehrsystem. Das EBIT fiel aufgrund der schwächeren Umsatzentwicklung und signifikant höherer Aufwendungen für Forschung und Entwicklung mit 12,3 Mio Euro geringer aus als im Vorjahr (i.Vj. 13,2 Mio Euro). Die EBIT-Marge sank dementsprechend auf 7,9 Prozent (i.Vj. 8,2 Prozent). Im Auftragseingang des Vorjahres waren verschiedene Großaufträge enthalten, daher reduzierte sich der Wert im Berichtszeitraum 2017 um 14,8 Prozent auf 154,4 Mio Euro (i.Vj. 181,1 Mio Euro). Die Book-to-Bill-Rate betrug 1,00 nach 1,12 im Vorjahr. Der Auftragsbestand lag bei 214,9 Mio Euro (31.12.2016: 217,8 Mio Euro). Des Weiteren bestanden Kontrakte in Höhe von 49,6 Mio Euro (31.12.2016: 67,4 Mio Euro).

Nach der guten Entwicklung in den ersten neun Monaten 2017 präzisiert der Vorstand der JENOPTIK AG seine im März 2017 veröffentlichte Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Auf Basis der guten Auftragswerte und eines traditionell starken Jahresendgeschäfts erwartet der Vorstand jetzt für das Gesamtjahr, dass der Umsatz – rein organisch – am oberen Ende der avisierten Spanne von 720 bis 740 Mio Euro liegen wird – inklusive der getätigten Akquisitionen sogar leicht darüber. Ferner geht er davon aus, dass auch die EBIT-Marge am oberen Ende der bisher prognostizierten Bandbreite von 9,5 bis 10 Prozent liegen wird.





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