„Kindern mit krankem Herzen helfen“: Der Feuerwehrverein Langenwolschendorf spendete 350 Euro an die UKJ-Kinderkardiologie

14.01.18 • JEZT AKTUELL, NEWSCONTAINER, START, UNSER JENA, WISSENSCHAFT, MEDIZIN & TECHNIKKeine Kommentare zu „Kindern mit krankem Herzen helfen“: Der Feuerwehrverein Langenwolschendorf spendete 350 Euro an die UKJ-Kinderkardiologie

Mario Hoffmann vom Feuerwehrverein Langenwolschendorf e.V. übergibt die Spende an den UKJ-Kinderkardiologen Daniel Vilser. – Foto © UKJ

(Anne Boettner) – Angeborene und erworbene Herzfehler oder Herzrhythmusstörungen: Etwa ein Prozent aller Kinder in Deutschland leidet an einem kranken Herzen. „Damit kommen diese Erkrankungen bei Kindern viel häufiger vor, als man denkt“, weiß Daniel Vilser, Oberarzt der kardiologischen Ambulanz der Kinderklinik am Universitätsklinikum Jena (UKJ). „Das ist vielen jedoch nicht bewusst.“ Deshalb freut sich der Kinderkardiologe umso mehr über eine Spende des Feuerwehrvereins Langenwolschendorf e.V. in Höhe von 350 Euro.

„Mit der Spende möchten wir die Arbeit der Kinderkardiologie am Jenaer Uniklinikum würdigen“, so Feuerwehrmann Mario Hoffmann. Mithilfe eines Schätzspieles auf dem Weihnachtsmarkt in Langenwolschendorf sammelt der Feuerwehrverein traditionell Geld, um einen guten Zweck zu unterstützen. Eine Spende in Höhe von 250 Euro kam auf diese Weise zusammen, die ein Kamerad der Freiwilligen Feuerwehr selbst um weitere 100 Euro ergänzte. Nachdem in den vergangenen Jahren bereits die UKJ-Kinderkrebsstation sowie das Ronald McDonald-Haus Jena die Spende erhielt, fiel die Wahl des Vereinsvorstands in diesem Jahr auf die Kinderkardiologie am UKJ.

Pro Jahr betreut das Team der UKJ-Kinderkardiologie etwa 3.500 Patienten ambulant und stationär. „Neugeborene machen einen großen Teil unserer Patienten aus“, sagt Vilser. Neben Kindern mit angeborenen Herzerkrankungen werden auch Patienten anderer pädiatrischer Bereiche bis zu ihrem 18. Lebensjahr kardiologisch betreut. „Mit dem Spielzeug im Wartebereich können sich die Kinder die Wartezeit bis zu ihrer Untersuchung verkürzen. Da unser vorhandenes Spielzeug recht alt ist, möchten wir die Spende für Neuanschaffungen nutzen“, so Vilser. „Wahrscheinlich kaufen wir ein großes Feuerwehrauto. Darüber freuen sich all unsere kleinen Patienten.“





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