„Jenas toller Fight wurde nicht belohnt“: Science City unterliegt den Berliner Albatrossen mit 89:99

13.02.18 • JEZT AKTUELL, NEWSCONTAINER, SPORT, START, UNSER JENAKeine Kommentare zu „Jenas toller Fight wurde nicht belohnt“: Science City unterliegt den Berliner Albatrossen mit 89:99

23 Punkte von Kyle Weaver reichen leider nicht zum Sieg. – Foto © Science City Jena Christoph Worsch

Vor dem Hintergrund der aktuellen Tabellenplatzierung der Berliner Albatrosse und der deutlichen Niederlage vor Weihnachten in der Mercedes-Benz Arena hatte kaum einer der 3.076 Zuschauer in der ausverkauften Sparkassen-Arena einen Zweifel an der Favoritenrolle der Haupstädter. Dennoch gelang es den Jenaern über 40 intensive Minuten den Favoriten zumindest zum Wackeln zu bringen, auch wenn dieser letztlich die Oberhand behielt.

Während Jena in der ersten Halbzeit meist noch die richtigen Antworten auf die sehenswerten Offensiv-Aktionen der Albatrosse fand und diese nur mit einer hauchdünnen Führung (43:46) in die Halbzeitpause gehen konnten, zeichnete sich wie schon im Hinspiel in Berlin in Halbzeit zwei ein deutlich anderer Spielverlauf ab. Durch einen 8-0-Lauf Ende des dritten Viertels konnten sich die Berliner bereits vor dem Beginn des vierten Abschnitts mit 64:75 absetzen, ehe sie den Jenaern mit einer Führung in Höhe von 18 Punkten und einem Zwischenstand von 69:87 endgültig zu enteilen schienen.

Dass es trotzdem noch einmal spannend wurde, ist insbesondere der Moral der Jenaer Mannschaft zuzuschreiben, die sich mit einem durch Kyle Weaver eingeleiteten 9-0-Lauf (78:87) noch einmal in Schlagdistanz brachten und letztlich auf 5 Punkte verkürzen konnten. Die Jenaer Träume nach einer Sensation fanden jedoch ihr jähes Ende, als Skyler Bowlin beim Stand von 84:89 beim Versuch auf drei Punkte zu verkürzen den Berliner Aufbauspieler Peyton Siva per Offensivfoul von den Beinen hob und Joshiko Saibou in der nachfolgenden Aktion nervenstark seinen Dreier zur 84:92-Führung verwandelte. Die nach dieser Aktion verbliebenen 53 Sekunden reichten dem Gastgeber nicht mehr, Berlin noch einmal in Bedrängnis zu bringen und so musste sich Science City letztlich 89:99 geschlagen geben.

Björn Harmsen: „Erst einmal war es eine große Ehre für mich gegen Aito zu coachen. Er ist eine große Legende in der Basketballgeschichte und für mich eine gute Erfahrung. Zum Spiel selbst: Wir haben offensiv ein gutes Spiel beider Teams gesehen. In der ersten Halbzeit haben wir als Team gut den Ball bewegt, haben Berlin immer wieder zu schweren Würfen gezwungen, die sie ab der zweiten Halbzeit dann leider getroffen haben. Im vierten Viertel lagen wir mit 18 Punkten zurück, dennoch haben die Männer trotz des hohen Rückstandes Moral bewiesen und sich zurück gekämpft. Wir haben ein tolles Spiel gezeigt, was leider nicht belohnt wurde. Jetzt schauen wir auf nächste Woche, wo wir auf starke Bamberger zu Hause treffen werden.“





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