„Heute ist Welt-Katzentag“: Ein Plädoyer für unsere pelzigen Freunde

08.08.18 • INTERESSANTES, JEZT AKTUELL, KULTUR & BILDUNG, NEWSCONTAINER, STARTKommentare deaktiviert für „Heute ist Welt-Katzentag“: Ein Plädoyer für unsere pelzigen Freunde

JEZT - Rainer Sauer - Cats - Symbolbild zum Internationalen Tag der Katze am 8. August
(BBh) – „Hoch die Tatzen!“ heißt es am 8. August, denn seit 18 Jahren steht dieser Tag traditionell weltweit im Zeichen unserer Stubentiger; eingeführt wurde er seinerzeit vom „International Fund for Animal Welfare“ / IFAW, damit Katzenfreunde ihre Liebe zu der Stubentigern feiern oder auf Missstände aufmerksam machen können, unter denen große und kleine Katzen leiden.

Schon vor mehr als vier Jahrtausenden hielten sich reiche Ägypter Katzen als religiöse Haustiere. Obwohl es im Pharaonenreich strengste Ausfuhrverbote gab, traten die pelzigen Freunde des Menschen trotzdem vom Nil aus ihren Siegeszug an um die ganze Welt bis nach Asien. Für die einen ist die Katze „nur“ ein einfaches Haustier, für die anderen die vielleicht verschmustete Göttin der Welt. Und in der Tat: Bastet, die im alten Ägypten als Göttin der Liebe verehrt wurde, hatte die Gestalt einer Katze.

Zwar haben „Felidae“ inzwischen beinahe den gesamten irdischen Planeten erobert und finden sich in allen Lagen von Meeresniveau bis auf 6.000 Meter Höhe, trotzdem gehören Katzen laut WWF zu den am stärksten bedrohten Tiergruppen. Von den 36 Arten, die auf der Roten Liste erfasst sind, sind die Bestände von 30 Arten als „zurückgehend“ beschrieben und 17 Arten sind gefährdet oder gar akut vom Aussterben bedroht. Darunter zahlreiche Unterarten von charismatischen Großkatzen wie Tiger, Leopard oder Gepard.Und die beweisen oft Beschützerinstinkt gegenüber dem Menschen. Denn Katzen können nicht nur schmusebedürftig sein, sondern sie besitzen in Ausnahmefällen auch eine gehörige Portion Mut. Wer erinnert sich nicht an den Fall von Katzendame „Tara“, die in der den USA mit ihrem Mut einen vierjährigen Jungen vor einem beißenden Hund rettete.

JEZT - Eine Katze trinkt Milch - Symbolfoto

Aber natürlich kennen fast alle Katzenbesitzer (von Mäusen ganz zu schweigen) auch die wundersame Verwandlung vom flauschigen Kuscheltier in eine wild um sich beißende und kratzende Furie, die manchmal in Sekundenbruchteilen erfolgt.Doch, selbst wenn man partout kein Katzenfreund ist, Katzenhaarallergie hat oder lieber Hunde mag: man kann sich z.B. im Internet der Faszination, die von süß anzuschauenden Katzen und Kätzlein ausgeht, kaum entziehen. Videos von niedlichen Mausjägern, die Kunststücke machen, lustige Situationen meistern oder einfach nur herumliegen und schnurren, beherrschen das weltweite Netz. Forscher der Carroll University in Wisconsin / USA haben sogar herausgefunden, dass es im Internet weit mehr Videos von Katzen als von Hunden gibt. Die gleichen Forscher behaupten sogar, dass Katzenfans klüger sind als Hundeliebhaber.

Zum Schluss gibt es zum Weltkatzentag noch einen Verweis auf die „Zehn wichtigsten Fakten für Katzenliebhaber“ von der amerikanischen Livescience-Homepage, die man HIER findet.





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