Immobilienscout24-Ranking: Jena ist erneut Ostdeutschlands Primus bei den „Städten mit Zukunft“

08.11.18 • JEZT AKTUELL, NEWSCONTAINER, POLITIK & URBANES LEBEN, START, UNSER JENAKommentare deaktiviert für Immobilienscout24-Ranking: Jena ist erneut Ostdeutschlands Primus bei den „Städten mit Zukunft“

JEZT - Die Lichtstadt Jena am Abend - Foto 1 © JenaKultur Haecker

Die Lichtstadt Jena am Abend – Foto © JenaKultur Christian Häcker

(red + Content von Wirtschaftswoche und Immobilienscout24) – Im neuesten Städte-Ranking der „WirtschaftsWoche“ und dem Portal Immobilienscout24 schneidet Jena als beste ostdeutsche Stadt auf Rang 17 aller 71 miteinander verglichenen deutschen Großstädte ab – im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 34 Plätzen (siehe zum Vergleich HIER das Ranking von 2015). Das technologische Zentrum Thüringens beweist damit nicht nur Forschungsstärke, sondern auch eine hohe Affinität für die Industrie der Zukunft.

Die IW Consult veröffentlichte gestern in Zusammenarbeit mit ImmobilienScout24 und der WirtschaftsWoche die Ergebnisse der 2018er-Studie. Untersucht und miteinander verglichen wurden 71 kreisfreie Städte in Deutschland mit mehr als 100.000 Einwohnern hinsichtlich der Kriterien Niveau, Dynamik und Zukunft. Der 2015 erstmals eingeführte Zukunftsindex ergänzt das jährlich erscheinende Ranking der deutschen Großstädte. Durch ihn ist es möglich, die zukünftigen Entwicklungspotenziale der Städte zu bestimmen.

Zukunftsindex 2018 – Abbildung © Wirtschaftswoche / Immobilienscout24

Der „Zukunftsindex“, welcher wichtige Faktoren für die zukünftige, wirtschaftliche Entwicklung einer Stadt – wie die Innovationskraft, das Kreativpotenzial und die Zukunftsfähigkeit der Industrie – zusammenfasst, zeigt die Entwicklungspotenziale für die nächsten Jahren auf. Jena weist aktuell mit dem siebten Platz eine außerordentliche gute Ausgangsposition für die Entwicklungen der kommenden Jahre auf. Mit der Friedrich-Schiller-Universität und der Ernst-Abbe-Hochschule zeigt sich die Stadt als besonders forschungs- und innovationsaffin. Im Vergleich zu anderen Universitätsstädten zeichnet sich Jena durch eine starke Anwendungsorientierung aus. Entsprechend sind viele Forschungseinrichtungen im MINT-Bereich vorhanden.

Unter den 13 Indikatoren, die das Ranking für den „Zukunftsindex“ heranzog, befanden sich etwa Breitbandversorgung, die Häufigkeit der Patentanmeldungen und Forschungsinstitute, die Abiturquote, der Anteil der Hochqualifizierten oder die Zahl der Arbeitnehmer in Zukunftsindustrien.

* = Anmerkung zur Methodik: Die Gewichtung orientiert sich daran, wie stark die Indikatoren auf die Zielvariablen hohe Beschäftigung und hoher Wohlstand wirken. Die Zahlen sind gerundet, was zu gleicher Punktzahl bei unterschiedlichen Rängen führen kann. Die Rangfolge folgt einem Punktesystem, das auch relative Unterschiede berücksichtigt. Bedeutet: Wer in einigen Bereichen knapp vorne liegt, in anderen jedoch weit hinten, belegt also eher hintere Ränge.





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