FCC geht 2:5 in Würzburg unter: Spiel nach Halbzeit-Führung wegen katastrophaler Abwehrleistung verloren

02.12.18 • JEZT AKTUELL, NEWSCONTAINER, SPORT, START, UNSER JENAKommentare deaktiviert für FCC geht 2:5 in Würzburg unter: Spiel nach Halbzeit-Führung wegen katastrophaler Abwehrleistung verloren

Jenas Cheftrainer Mark Zimmermann – Foto © FCC

(red) – Zehn Gegentore in nur zwei Spielen: Dieser „Vereinsrekord“ dokumentiert eindringlich die aktuelle Verfassung der Jenaer Abwehr und kann bald zum Stolperstein für FCC-Chefcoach Mark Zimmermann werden, der das einfach nicht in den Griff zu bekommen scheint. Denn mehr Gegentore bekam in dieser Saison nur der Tabellenletzte aus Braunschweig. Dabei fing nach dem 4:5 vor einer Woche gestern alles mehr als erfolgversprechend an.

Zweimal gingen die Jenaer am Samstagmittag in Führung. Das 1:0 für den FC Carl Zeiss war „Eckardts Werk“, denn René Eckardt schnappte sich in Minute 15 die Kugel, zog über die rechte Seite ab und konnte unbedrängt den Ball im Würzburger Kasten versenken. Allerdings ließ der Ausgleich der Hausherren nicht lange auf sich warten. Janik Bachmann war es, der bereits acht Minuten später eine Konfusion in der Jenaer Abwehr zum 1:1 ausnutzte – es sollte nicht die einzige am gestrigen Tag werden. Aber der FCC kam umgehend zurück in die Erfolgsspur, denn Phillip Tietz dribbelte sich über links durch und schoß aus spitzem Winkel zum 1:2 ein (30.) – der Halbzeitstand.

Nach der Pause verteidigte die Mannschaft von Mark Zimmermann und versuchte ihr Glück erfolglos mit Kontern. Es läuf die 63. Minute und es folgten die „10 Minuten des Todes“ für den FC Carl Zeiss. Erst kam es nach einem Freistoß durch Sebastian Schuppans Kopfballtreffer zum 2:2. Dann kam es nur fünf Minuten später per Elfmeter, den Orhan Ademi souverän versenkte, zum 3:2 für die Würzburger Kickers, dem – durch eine bereits erwähnte drittliga-untaugliche Hintermannschaft des FCC begünstigt – in der 73. Minute das Würzburger 4:3 durch Dominic Baumann folgte.

Nun machte der Gastgeber den Sack – sprich: die Abwehr – zu, so dass alle Versuche, noch einmal eine zweite Luft zu bekommen, für den FCC vergeblich waren. Mitten in einen der Schlußkonter der Jenaer schnappte sich der gerade frisch eingewechselte Dennis Mast das Leder und stellte quasi mit der ersten Ballberührung den Endstand zum 5:2 her (90.). Für Trainer Mark Zimmermann wird die Luft nun langsam dünn, denn bereits am Freitag gastiert mit dem SV Meppen der Tabellennachbar und -vorletzte im Paradies und wenn das für seine Mannschaft schief geht, könnte sich schnell die Frage nach einem geeigneteren Coach stellen. Nicht nur für die Fans.





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