SCHOTT bleibt auf Erfolgskurs: Geschäftsziele erreicht, 70 neue Mitarbeiter am Standort Jena eingestellt, Bau eines neuen Zentralgebäudes geplant

18.01.19 • FREIZEIT & GARTEN, JEZT AKTUELL, NEWSCONTAINER, START, UNSER JENAKommentare deaktiviert für SCHOTT bleibt auf Erfolgskurs: Geschäftsziele erreicht, 70 neue Mitarbeiter am Standort Jena eingestellt, Bau eines neuen Zentralgebäudes geplant


(SCHOTT AG) – SCHOTT kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017/2018 (1. Oktober 2017 bis 30. September 2018) zurückblicken. Alle wesentlichen Finanzkennzahlen haben sich weiter positiv entwickelt oder blieben auf dem guten Niveau des Vorjahres. Darüber hinaus wurden wichtige Impulse gesetzt, um zukünftiges Wachstum zu erzielen.

Mit einem Jahresüberschuss von 208 Millionen Euro wurde ein Rekordwert erreicht. Der EBIT lag mit 274 Millionen Euro auf dem guten Niveau des Vorjahres. Damit erzielte SCHOTT eine Umsatzrendite von 13 %. „Mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr sind wir sehr zufrieden. Trotz ungünstiger Währungseinflüsse haben wir die gesteckten Ziele erreicht, vor allem hinsichtlich der Profitabilität“, betonte Dr. Frank Heinricht, Vorsitzender des Vorstandes, am Mittwoch auf der Bilanzpressekonferenz.

An der sehr guten Geschäftsentwicklung habe auch der Jenaer Gründungsstandort mit seinen Spezialflachgläsern seinen Anteil, ergänzte Standort-Pressesprecherin Ute Haubold – Jena ist der einzige Standort des Konzerns mit Spezialfloatglas-Technologie. Nach ihren Worten erzielte SCHOTT Jena bei Brandschutzverglasungen  einen Rekordumsatz; Umsatzzahlen für einzelne Bereiche nennt die SCHOTT AG aber traditionell nicht. Haubold wies jedoch auf die Jenaer Kernkompetenzen hin, zu denen maßgeblich die Entwicklung, Fertigung und Verarbeitung von hochfesten und thermisch extrem beständigen Spezialgläsern gehöre. Nach dem Abbau Hunderter Arbeitsplätze vor rund fünf Jahren, stellte SCHOTT Jena im vergangenen Geschäftsjahr nach Angaben der Standort-Pressesprecherin wieder 70 neue Mitarbeiter ein und beschäftigt derzeit rund 500 Menschen.

Anlässlich der Bilanzpressekonferenz wurden am Mittwoch auch Modernisierungspläne für SHOTT Jena bekannt. Wie es hieß, werde noch in diesem Jahr mit der Errichtung eines neuen Multifunktionsgebäudes begonnen. Dieses soll einerseits durch den Verkauf von Teilflächen an Carl Zeiss verlorene Büroräume ersetzen und andererseits neue Funktionen aufnehmen. Wie Ute Haubold erläuterte kämen hier neben Konferenz- und Begegnungszonen auch die Versand- und Zollabfertigung, eine Kantine mit Cafeteria und das Konzernarchiv unter. Wie die Standort-Pressesprecherin weiter berichtete, sei der Bauantrag für das Projekt bereits durch die Stadt Jena genehmigt worden.

Auf dem Luftbild zu sehen ist das SCHOTT-Industriegelände oberhalb des jenaer Westbahnhofes mit blau eingezeichneter Werksgrenze. – Foto © SCHOTT AG Jena

Hintergrund: SCHOTT ist ein international führender Technologiekonzern auf den Gebieten Spezialglas und Glaskeramik. Mit der Erfahrung von über 130 Jahren herausragender Entwicklungs-, Material- und Technologiekompetenz bietet das Unternehmen ein breites Portfolio hochwertiger Produkte und intelligenter Lösungen an. Damit ist SCHOTT ein innovativer Partner für viele Branchen, zum Beispiel Hausgeräteindustrie, Pharma, Elektronik, Optik, Life Sciences, Automobil- und Luftfahrtindustrie. SCHOTT hat das Ziel, mit seinen Produkten zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen zu werden. Das Unternehmen setzt auf Innovationen und nachhaltigen Erfolg. Mit über 15.500 Mitarbeitern an Produktions- und Vertriebsstandorten in 34 Ländern ist der Konzern weltweit präsent. Im Geschäftsjahr 2017/2018 erzielte SCHOTT einen Umsatz von 2,08 Milliarden Euro. Die Muttergesellschaft SCHOTT AG hat ihren Hauptsitz in Mainz und ist zu 100 Prozent im Besitz der Carl-Zeiss-Stiftung. Diese ist eine der ältesten privaten und eine der größten wissenschaftsfördernden Stiftungen in Deutschland. Als Stiftungsunternehmen nimmt SCHOTT eine besondere Verantwortung für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt wahr.





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