0:1 im Kellerduell gegen Fortuna Köln: Auch im neunten Anlauf gelingt dem FC Carl Zeiss Jena kein Heimerfolg

24.02.19 • JEZT AKTUELL, NEWSCONTAINER, SPORT, START, UNSER JENAKommentare deaktiviert für 0:1 im Kellerduell gegen Fortuna Köln: Auch im neunten Anlauf gelingt dem FC Carl Zeiss Jena kein Heimerfolg


(FCC News) – Im Vergleich zur 0:2-Niederlage in Zwickau in der Vorwoche gab es in der Anfangself des FCC am gestrigen Samstag gegen Fortune Köln zwei Änderungen: Für Sören Eismann und Maximilian Wolfram, die sich in Zwickau beide am Knie verletzten, rückten die beiden nominellen Sturmspitzen Felix Brügmann und Philipp Tietz neu ins Team. Lukas Kwasnioks Trainerkollege Tomasz Kaczmarek änderte seine Startelf im Vergleich zur 1:3-Heimniederlage gegen Braunschweig in der Vorwoche auf einer Position: Für Innenverteidiger Boné Uaferro rückte Offensivspieler und Mannschaftskapitän Hamdi Dahmani in die erste Elf.

Bei vorfrühlingshaften äußeren Bedingungen brauchten beide Teams einige Minuten, um auf Temperatur zu kommen. Und dann passierte das, was aus Jenaer Sicht nicht passieren sollte. Mit ihrer ersten Möglichkeit gingen die Gäste aus der Domstadt nach 13 gespielten Minuten in Führung. Über Pintol kam der Ball zu Dahmani, der per Hacke zurück auf Scheu legte. Scheus Flanke von der rechten Seite erreichte wiederum Pintol im Zentrum, dessen Schuss Kübel in höchster Not blocken konnte. Der Abpraller landete vor den Füßen von Maik Kegel, der aus 18 Metern zentraler Position abzog und Raphael Koczor im Tor keine Abwehrchance ließ – 0:1 (13.). Keine 120 Sekunden später flankte Ernst von der rechten Seite ins Zentrum. Grösch schlug im eigenen Strafraum über den Ball. Der Abschluss von Pintol schlug am linken Außennetz ein (15.).

Der FCC brauchte viel Zeit, um sich von dem Rückstand zu erholen. Erst nach mehr als 30 Minuten war ein Abschluss der Hausherren zu verzeichnen. René Eckardts Linksschuss ging im zweiten Versuch jedoch weit neben das Tor der Gäste (32.). Mangels eigener Offensivgefahr des FCC musste schon der Gast aus der Domstadt mithelfen. Einen Freistoß von Eckardt beförderte Ernst per Kopf in Richtung eigenes Tor. Doch Rehnen war auf dem Posten und pflückte die Kugel sicher runter (38.). Drei Minuten vor der Halbzeit ging Felix Brügmann im Duell mit Bernhard Kyere im Kölner Strafraum zu Boden. Doch der Strafstoßpfiff blieb zu Recht aus (43.). Was in Summe blieb war eine schwache erste Spielhälfte des FCC, in der kaum einer der Akteure auch annähernd zu seiner Normalform fand.

Zu Beginn der zweiten 45 Minuten schickte Lukas Kwasniok Dennis Slamar als neuen rechten Verteidiger anstelle von Florian Brügmann in die Partie. Keine 60 Sekunden nach Wiederanpfiff hatte Köln im Anschluss an einem zunächst abgewehrten Eckball die erste Tormöglichkeit, doch Volkmer konnte den Schuss eines Fortunen in höchster Not blocken. Nach einem Halten von Brandenburger an Tietz hatte der FCC 10 Minuten nach Wiederanpfiff eine erste gute Option. Starke führte den Freistoß von der rechten Seite kurz aus auf Slamar. Dessen Flachschuss wurde noch abgefälscht, am Ende konnten sich die Domstädter aber befreien. Und die Fortunen waren es auch, die die nächste Tormöglichkeit hatten. Nach einer Stunde flankte Ernst von der rechten Seite. Pintol stieg im Zentrum hoch und beförderte die Kugel per Kopf nur knapp neben das Tor (60.). In der 65. Minute brachte Lukas Kwasniok Fabien Tchenkoua für Dominik Bock in die Partie. Der Franzose beackerte fortan die linke Mittelfeldseite während Manfred Starke auf die rechte Seite wechselte. Kurz nach dem Wechsel setzte sich Dennis Slamar über die rechte Seite durch und flankte in die Mitte. Rehnen zeigte sich bei der Abwehr unsicher und faustete die Kugel direkt vor die Füße von Tietz. Der Jenaer Stürmer zögerte mit dem Abschluss jedoch zu lange, so dass keine echte Torgefahr entstand (66.).

Der FCC zeigte sich fortan zumindest etwas bissiger und unternahm den Versuch, über den Kampf ins Spiel zu finden. Doch es blieb weitestgehend bei Stückwerk. Ein Fernschuss von Philipp Tietz sieben Minuten vor dem Ende, mit dem Rehnen keinerlei Probleme hatte, muss schon als ernsthafteste Tormöglichkeit der Jenaer notiert werden. Nach der Hälfte der vierminütigen Nachspielzeit kam Köln durch den eingewechselten Hartmann scheinbar mit 0:2 in Front, doch der Torschütze stand beim Anspiel klar im Abseits. Nach einem Foulspiel an Starke gab es als letzte Möglichkeit einen Freistoß. Eckardt spielte den Freistoß auf Starke, doch dessen Kopfball kann Rehnen entschärfen. Am Ende blieb es somit beim verdienten 0:1 aus Jenaer Sicht. Eine Darbietung, die viele Fragen offenlässt.





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