Staus an der Auffahrt nach Neulobeda: Für die FDP ein vorhersehbares Ärgernis

01.02.20 • JEZT AKTUELL, NEWSCONTAINER, POLITIK & URBANES LEBEN, START, UNSER JENAKommentare deaktiviert für Staus an der Auffahrt nach Neulobeda: Für die FDP ein vorhersehbares Ärgernis

Stau auf der neuen Brücke zwischen Lobeda-Ost und Lobeda-Wset – Bildrechte: MediaPool Jena

(FDP Jena) – In der Zeitung wurde vom Rückstau an der Abfahrt der Stadtrodaer Straße von Süden nach Lobeda-Ost durch die neue Ampel berichtet. Für die Einpendler nach Lobeda-Ost und mittelbar alle anderen aus dem Süden ist das eine Verschlechterung der Verkehrssituation, sagt Alexis Taeger, FDP-Fraktionsvorsitzender im Jenaer Stadtrat und Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss.

„Wir haben als FDP-Fraktion letzten Donnerstag im Stadtentwicklungsausschuss darum gebeten, diesen Sachverhalt auf die Tagesordnung einer der nächsten Sitzungen zu setzen und hoffen, dass sich da noch etwas machen lässt“, so Taeger. Die Verwaltung solle berichten, so der Ratsherr weiter, welche Maßnahmen sie einleiten kann um die Situation noch zu entschärfen. „Allerdings ist die Situation sehr ärgerlich, da sie vorhersehbar war. Als die Ausführungsplanung für die neue Brücke 2016 beschlossen wurde, war genau diese Aus- und Auffahrt Gegenstand der Diskussion“, sagt der Fraktionsvorsitzende.

Seinerzeit spielten bereits folgende Fragen eine Rolle: Soll die Unfallhäufigkeit durch eine Ampel entschärft werden oder durch die Beseitigung des spitzen Winkels bei der Auffahrt nach Lobeda-Ost? Bereits damals habe die Verwaltung offen angekündigt, dass die Leistungsfähigkeit der Abfahrt durch die Ampel reduziert werde, so Taeger. „Unser damaliger FDP-Stadtrat Thomas Nitzsche hat sich vergeblich für die Beseitigung des spitzen Winkels eingesetzt und seinerzeit gegen die Planung gestimmt. Die Mehrheit wollte es damals anders.“

Jetzt bleibe der FDP nichts anders übrig, als den OB Thomas Nitzsche zu bitten, pflichtgemäß die Suppe auszulöffeln, die ihm und den Autofahrern andere eingebrockt hätten. Es geht also um Schadensbegrenzung, sagt Alexis Taeger. „Wir hoffen, dass es noch gelingt durch Maßnahmen bei gegebener Verkehrsführung die Situation für Einpendler und die Bürger Lobedas zu entschärfen. Das Beispiel zeigt, wie wichtig es ist, dass seither neue Verkehrsprojekte unter neuer Führung anders angegangen werden.“





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