Die FDP fordert: Mut zur steuerlichen Forschungsförderung Ost

09.04.17 • AUS DER REGION, JEZT AKTUELL, NEWSCONTAINER, POLITIK & URBANES LEBEN, START, UNSER JENA, UNSER JENA & DIE REGIONKeine Kommentare zu Die FDP fordert: Mut zur steuerlichen Forschungsförderung Ost

Bahngleise führen ins Leere - Bildrechte FDP Friedrich-Naumann-Stiftung

JEZT Tafel Artikel ÜbernahmeIn zwei Jahren läuft die spezielle Ost-Förderung durch den Solidarpakt II aus. Vor diesem Hintergrund beraten die Regierungschefs der ostdeutschen Bundesländer über die künftige Förderung strukturschwacher Regionen. FDP-Präsidiumsmitglied Holger Zastrow weiß, was jetzt angezeigt wäre. „Warum hat kein Ministerpräsident von Schwerin bis Dresden den Mut, eine echte steuerliche Forschungsförderung für kleine und mittlere Betriebe mit einem ‚Testgebiet Ost‘ zu fordern“, fragt er sich. Denn: „Heute hemmen Berge von Auflagen und Bürokratie gerade im Osten den dringend notwendigen Gründergeist.“

Mit Blick auf das Förderprogramm des Bildungsministeriums, das Johanna Wanka am Donnerstag vorgestellt hat, schlägt er eine indirekte Förderung über Steuergutschriften für Forschung und Entwicklung vor. Das sei attraktiv, weil unbürokratisch – im Gegensatz zur Projektförderung mit direkten Mitteln. „Projektanträge und komplizierte Genehmigungsverfahren würden entfallen, Innovationsideen der Weg geebnet“, so Zastrow.

„Warum sollte nicht im Osten, wo der Erneuerungsschub besonders gebraucht wird, ausprobiert werden, was sich in einer zweiten Stufe im ganzen Bundesgebiet zu bewähren verspricht“, wirbt Sachsens FDP-Landeschef für diese Alternative. Er meint: „Erfahrungen anderer EU-Länder mit einem derartigen Instrument sind erkennbar und sollten genutzt werden.“


Hinweis: Dieser Artikel ist zu vor erschienen auf dem Blog von Thomas L. Kemmerich. Die Wiedergabe bei JEZT erfolgte mit freundlicher Genehmigung.





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