„SV SCHOTT“: Stefan Geisendorf gibt aus privaten Gründen sein Traineramt bei den Glaswerkern auf!

05.07.14 • INTERESSANTES, SPORT, STARTKeine Kommentare zu „SV SCHOTT“: Stefan Geisendorf gibt aus privaten Gründen sein Traineramt bei den Glaswerkern auf!

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(JEZT / OTZ | 2014-07-05) – So schnell kann’s im Fußball gehen: Gerade noch gefeierter Trainer einer erfolgreichen Mannschaft und nur wenige Monate später muss man aus privaten Gründen den Job sausen lassen. So geschehen bei Steffen Geisendorf, dem bisherigen Coach des Fußball-Oberligisten SV Schott Jena.

Am gestrigen Abend um 19 Uhr, inmitten der Halbzeitpause des WM-Virtelfinalspiels Frankreich gegen Deutschland, trat Geisendorf ein letztes Mal vor seine Mannschaft und teilte ihr die genauen Beweggründe für seinen überraschenden Abschied mit. Kurz danach sprach er mit der Ostthüringer Zeitung und sagte: „Ich habe die Jungs durch den Frühling ihrer Karriere geführt. Jetzt ist Sommer. Aber ich übergebe meinem Nachfolger eine charakterlich starke Truppe und wünsche ihm viel Glück.“ Der könne „alles machen“, sagte Geisendorf der OTZ, fügte aber an: „Bitte nicht die Jungs verkaufen“.

Warum aber der Abschied? „Ich konnte auf dieser Frequenz einfach nicht mehr weitermachen“, erklärte er, denn privat sei er als Familienvater tüchtig eingebunden, hinzu komme seine Arbeit in der Jenaer Kinderklinik, wo Geisendorf als Sportwissenschaftler angestellt ist. Beruf und Traineramt waren einfach nicht mehr miteinander vereinbar, so sein Fazit gegenüber der OTZ, und „mit 60 Prozent kannst du das in der Oberliga nicht machen.“

Der scheidende Trainer übernahm das Amt im Herbst 2009 von Wolfgang Schakau, stieg mit den Glaswerkern zwar in die Oberliga ab, etablierte den SV SCHOTT aber mit einem jungen Team von Spielern aus der Region fest in der Verbandsliga. Vor einem Jahr gelang ihm der Wiederaufstieg in der Oberliga und der sensationelle Pokaltriumph über Rot-Weiß Erfurt, dem sich das inzwischen legendäre DFB-Pokalspiel gegen den Hamburger SV anschloss: der Höhepunkt der Karriere des Steffen Geisendorf.





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