„Kulturarena 2014“: Mit völlig unterschiedlichen Acts geht die letzte Woche über die Bühne/n

19.08.14 • JEZT AKTUELL, KULTUR & BILDUNG, POLITIK & URBANES LEBEN, STARTKeine Kommentare zu „Kulturarena 2014“: Mit völlig unterschiedlichen Acts geht die letzte Woche über die Bühne/n

JEZT - Kulturarena Jena 2014 - Symbolbild

(JEZT / JENAKULTUR | 2014-08-19) – Die Abschlusswoche hält für jeden Musikliebhaber etwas bereit. Und schon heute es geht los mit dem letzten Akustik-Abend des Jahres 2014:

Der Isländer Ólafur Arnalds weiß aus seinem großen Elektronikpark raumfüllende, fast filmische Klanglandschaften zu zaubern. Er erstaunte die Welt vor einigen Jahren mit seiner elektronisch gefederten Avantgardemusik aus schwelenden, dramatisch-schönen Streicherarrangements. Dass er davor als Hardcoredrummer arbeitete, im Minimal-Techno-Bereich frickelte und Klangkunstwerke für Choreographien erschaffte, gehört zweifelsohne mit zum musikalischen Arnalds-Kosmos. Musik zum Dahinschmelzen. Das Konzert findet am Dienstag, den 19. August 2014 ab 20 Uhr im Volksbad statt und ist LEIDER SCHON AUSVERKAUFT!

Anna Aaron (Foto), die am Mittwoch, den 20. August 2014 um 2u Uhr die Bühne am Theatervorplatz betritt, gehört zu den wandlungsfähigsten Musikerinnen der Schweiz. In den wenigen Jahren seit ihrem Debüt „Dogs in Spirits“ 2009 hat sie vom gitarrengeprägten Rock bis zum sanften Folk alle Gebiete der Musik durchmessen. Ihr aktuelles Album „Neuro“ basiert ganz auf elektronischen Rhythmen und schwebt als dunkel leuchtendes Raumschiff im großen Singer/Songwriter-Himmel.

Junip sind schon seit 1998 engste Musikerfreunde, doch erst 2010 erschien das erste Album. Auf seinen zwischenzeitlichen Solomeriten kann Sänger José González sich jedoch nicht ausruhen, denn Junip ist anders: ein dunkler, treibender, mitreißender Sound zwischen Americana-Anklängen, schrammelndem Postrock und elektronischen Krautexperimenten. Und über allem liegt die betörende, spezielle Stimme von José González. Das lange Warten auf Junip hat sich gelohnt. Das Konzret gibt es am Donnerstag, den 21. August 2014 auf dem Theatervorplatz; der Beginn ist 20 Uhr.

Als die „große, wütende Stimme Nigerias“ wird seit einigen Jahren Nneka gehandelt, dabei steht sie doch zwischen den Kulturen. Aufgewachsen im Nigerdelta, zur Musik gekommen in Hamburg und zusammen mit ihrem Produzenten DJ Farhot dem Hip-Hop-Soul-Gesang verpflichtet. Mit ihren Songs hinterlässt sie nicht nur sprichwörtlich Krater auf der Tanzfläche der Clubs, sondern sie gehen auch direkt in den Kopf und vor allem ins Herz. Und zwar am Freitag, den 22. August 2014. Beginn des Konzerts auf dem Theatervorplatz ist 20 Uhr.

Die Lokalmatadoren des „Freude-am-Tanzen“-Labels präsentieren am gleichen Abend wie Nneka (und somit auch letzten Arena-Sommer-Wochenende dieses JAhres) eine lange Clubnacht mit außerirdisch schöner elektronischer Popmusik. Die drei Hauptacts der langen Clubnacht The Micronaut, Mooryc und Joy Wellboy bewegen sich alle auf ihre Weise im großen Garten der elektronischen Popmusik. Mit Songs zwischen housigem Bass und melancholischer Ballade haben sie jeder für sich die Clubs wie auch die heimischen Plattenteller erobert und den Begriff der Popmusik dabei neu definiert. ZU erleben gibnt es das ganze Paket im Kassablanca und zwar ab 23 Uhr 30.

Den Abschluss der diesjährigen Kulturarena bilden zwei Acts, wie sie unterschiedlicher nicht sien könnten:

Jarabe de Palo sind seit fast 20 Jahren eine der herausragenden Latino-Rockbands Spaniens. Dabei sind die Katalanen um Songschreiber Pau Donés immer feine, ironische Beobachter des Tagesgeschehens, das sie in ihren entspannt-rockigen Sound übersetzen. Ihr neues Album „Somos“ ist das mittlerweile neunte und kreist in allen Songs um die Frage, was wir sind und was wir sein wollen. Diese Frage beantwortet sich für alle Besucher auf dem Theatervorplatz am Samstag, den 23. August 2014 ab 20 Uhr.

Und am Sonntag, den 24. August 2014 trommeln Sie bitte noch einmal Familie und Freunde zusammen um genau vier Monate vor Heiligabend zum krönenden Abschluss der Freiluft-Saison in Jena Flo Mega (Foto) und seine Band The Ruffcats zu erleben. Die sind nämlich die neuen deutschen Soul- und Funkgrößen. Mit ihren aus alten HipHop-Tagen stammenden, ironisch-gereimten Texten und einem fetten Bandsound aus Bläsern, Bass und pumpenden Drums zeigen sie ein deutsches Liedgut, wie es seit Klaus Lage oder Herbert Grönemeyer nicht mehr zu hören war. Swingend, ironisch und zugleich bewegend. Um 20 Uhr gehts los und gegen 22 Uhr ist dann die Kulturarena 2014 in Jena schon wieder Legende.

HIER findet man das komplette Rest-Programm.





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