Thüringen wird „Rot-Rot-Grün“: SPD-Spitze hat sich für Bodo Ramelow und die Bündnisgrünen als Partner entschieden

17.10.14 • AUS DER REGION, JEZT AKTUELL, START, UNSER JENA2 Kommentare zu Thüringen wird „Rot-Rot-Grün“: SPD-Spitze hat sich für Bodo Ramelow und die Bündnisgrünen als Partner entschieden

JEZT - Thueringen Rot Rot Gruen - Symbolbild - © MediaPool Jena

(JEZT / JENAREPORTER ULF KAUFMANN) – Die Parteispitzen-Sondierungsgespräche zwischen der Partei DIE LINKE, Bündnis’90/Grüne und der SPD sind beendet und es läuft alles auf „Rot-Rot-Grün“ in Thüringen hinaus – sprich: Bodo Ramelow als ersten linken Ministerpräsidenten.

Dies bestätigten gestern Abend Jenaer SPD-Kreise um den derzeit noch im Amt befindlichen Thüringer SPD-Chef Christoph Matschie, der Ende nächster Woche zurücktreten will. Problematisch: Die SPD verhandelt derzeit noch parallel mit der CDU über eine mögliche Fortsetzung von „Schwarz-Rot“ und will erst am kommenden Montag eine offizielle Koalitionsempfehlung abgeben.

Die drei Parteien wollen bei anstehenden Koalitionsverhandlungen prüfen, an welchen Stellen im Landeshaushalt Geld umverteilt werden kann, hieß es gestern Abend. Indirekt bestätigte dies die Landesparteivorsitzende der LINKEN, Susanne Hennig-Wellsow, die ebenfalls am Abend beim Nachrichtensender N24 einen Kassensturz für den Freistaat ankündigte.

Sollte es am Ende zu einem positiven Votum der SPD in Bezug auf eine „Rot-Rot-Grüne“ Koalition in Thüringen kommen, folgt noch eine Abstimmung der Parteimitglieder. Ein ebensolches Votum hat DIE LINKE bei ihren Parteimitgliedern vorgesehen.





2 Kommentare

  1. Detlef sagt:

    na Carius hat sich seinen neuen Posten schon gesichert. War alles absehbar. Thüringen ist klein, SPD ist so oder so der Verlierer, so oder so würde die SPD weitere Mitglieder verlieren. Da kann man auch für Deutschland ein Experiment wagen. Tschüß Blumentritt, du wolltest ja bei rot-rot-grün gehen.

  2. Detlef sagt:

    Bin jetzt gespannt ob rot rot auch in Jena kommt.

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