Knapper Arbeitssieg“: Eckardts Treffer zum 1:0 bringt dem FCC in Meuselwitz den Halbfinaleinzug im Thüringen-Pokal

18.11.18 • JEZT AKTUELL, NEWSCONTAINER, SPORT, START, UNSER JENAKommentare deaktiviert für Knapper Arbeitssieg“: Eckardts Treffer zum 1:0 bringt dem FCC in Meuselwitz den Halbfinaleinzug im Thüringen-Pokal

Die Spieler jubeln nach dem 1:0 Sieg in Meuselwitz im Köstritzer Thüringenpokal 2018/2019 – Bildrechte: FCC

(red + Content der FCC News) – Bei strahlendem Sonnenschein und zugleich frühwinterlichen Temperaturen traf der FC Carl Zeiss Jena wie schon in der Vorsaison im Viertelfinale des Köstritzer Landespokals auf den ostthüringischen Regionalligavertreter ZFC Meuselwitz – begleitet von etwa 1.000 Jenaer Schlachtenbummlern.

Gegen die von Heiko Weber trainierten Zipsendorfer musste FCC-Trainer Mark Zimmermann verletzungs- sowie krankheitsbedingt auf einige Spieler verzichten. Er entschied sich für ein 4-2-3-1-System, in dem sich Dennis Slamar in der Startelf wiederfand. Justin Gerlach, der sich einen Infekt eingehandelt hatte, blieb in Jena. Auf der Doppelsechs agierten Kevin Pannewitz und René Eckardt, die zuletzt noch mit Blessuren zu kämpfen hatten. Fabien Tchenkoua und Dominik Bock beackerten die offensiven Außenbahnen, Maximilian Wolfram spielte zentral hinter der einzigen nominellen Spitze Phillip Tietz. Raphael Koczor hütete das Jenaer Tor.

Jena begann abwartend, während der ZFC versuchte, früh zu stören, hatte zu Beginn des Spieles dann mehr Ballbesitz, vermochte es zunächst aber nicht, aus dieser optischen Überlegenheit Chancen herauszuarbeiten. Der FCC tat sich schwer und es entwickelte sich eine Partie mit vielen Nicklichkeiten auf Augenhöhe – mit den besseren Möglichkeiten für den Gastgeber. Nach dem ersten Jenaer Eckball entwickelte sich eine Kontersituation, die Meuselitz‘ Giannitsanis um ein Haar erfolgreich abgeschlossen hätte (41.). Und auch die letzte Aktion der ersten Halbzeit gehörte den Gastgebern, doch Ernst verzog knapp aus guter Schussposituin (45.). Somit ging es mit einem torlosen Remis in die Halbzeitpause.

Beide Teams kamen personell unverändert aus der Kabine und es blieb ein Spiel mit vielen Fouls und wenig Struktur. Meuselwitz stand tief, und Jena, das zu tempoarm agierte, fand keine Mittel, um offensiv Gefahr auszustrahlen. Der ZFC überließ dem FCC die eigene Hälfte und zog sich tief in die eigene Spielhälfte zurück. Entsprechend eng waren die Räume für Jena, das sich damit sichtlich schwer tat, Lösungen zu finden. Chancen absolute Mangelware. Der ZFC tat das, was unterklassige Gegner tun – so lang wie möglich das 0:0 zu halten.

Damit war aber in der 76. Spielminute Schluss, denn quasi aus dem Nichts erzielte Jenas Mannschaftskapitän René Eckardt das 1:0 für die Zeiss-Elf, nachdem sich der zwischenzeitlich ins Spiel gekommene Felix Brügmann auf der rechten Seite wunderbar durchsetzte und ins Zentrum spielte. Damit ging der FCC mit der ersten nennenswerten Möglichkeit auch in Führung. Der ZFC bemühte sich anschließend vehement um den Ausgleich, doch der FCC brachte den knappen Vorsprung am Ende sicher über die Zeit.

Wie es weitergeht? Nun, da heißt es abwarten. Ausgelost werden die Halbfinalbegegnungen nämlich erst in knapp drei Monaten im Rahmen der in Apolda stattfindenden Hallenlandesmeisterschaften des TFV.





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