„Mit Nord geht’s voran (Teil 2)“: Erste Infos zum Stadtteilentwicklungs-Pakt

15.01.19 • FREIZEIT & GARTEN, INTERESSANTES, JEZT AKTUELL, KULTUR & BILDUNG, NEWSCONTAINER, POLITIK & URBANES LEBEN, RADIO JENA, SPORT, START, UNSER JENA, WISSENSCHAFT, MEDIZIN & TECHNIKKommentare deaktiviert für „Mit Nord geht’s voran (Teil 2)“: Erste Infos zum Stadtteilentwicklungs-Pakt


Dem Ortsteil Jena-Nord geht es gut. Rund 14.000 Menschen leben hier, kaufen ein und nutzen die Infrastruktur, Kinder und Jugendliche werden in Schulen unterrichtet und gestalten ihre Freizeitaktivitäten, alte Menschen verbringen hier ihren Lebensabend. Dutzende Firmen bieten in Nord Arbeitsplätze, produzieren in unserem Stadtteil wichtige, teils innovative Dinge des Lebens oder stellen ihre Dienstleistungen zur Verfügung.

Doch wie zukunftsfest und nachhaltig ist das Leben in Jena-Nord? Was gibt es zu verbessern, wo kann man die Stellschrauben nachdrehen? Wie kann man Nord weiter voranbringen?

Blick auf Jena-Nord © by BeckArt – FotoliaLicense#171090024

Der Stadtteilentwicklungs-Pakt „Mit Nord geht’s voran“ (die entsprechende Webseite fndet man HIER) konzentriert sich zur Beantwortung dieser Fragen auf verschiedene Säulen, zu deren wichtigen Aspekten auch die Themen „Freizeit“ und „Pflege“ sowie das Bürgertelefon 03641 29 660 37 (Mo / Mi / Fr erreichbar von 12.00 bis 14.00 Uhr) gehören. „Freizeit“ deshalb, weil es seit dem Ende der DDR-Zeiten ein wenig aus der Mode gekommen ist, Zeit zu haben und seine Freizeit sinnvoll zu verbringen, was dazu führt, dass Freizeitangebote immer mehr zurückgefahren werden. Das Thema „Pflege“ von Angehörigen ist allgegenwärtig, betrifft viele Familien in Nord ebenso wie die Menschen, die in der Pflege arbeiten, wird aber gleichwohl sträflich vernachlässigt. Und ein „Bürgertelefon“ ist notwendig, um in unserem Stadtteil gezielt die Sorgen und Nöte der Einwohner zu sammeln.

Der Jenaer Stadtrat hat im letzten Jahr mehrheitlich das Integrierte Stadtentwicklungskonzept „JENA.2030+“ beschlossen. Dies ist als ressortübergreifendes, langfristiges Handlungskonzept unserer Stadt zu verstehen und wurde dem kommunalen Handeln in allen Bereichen zugrunde gelegt. Es beinhaltet fachübergreifend Zukunftsthemen inklusive Schlüsselprojekte ebenso wie Schwerpunkträume für die kommunalen Planungen und ist als Grundlage der stadträumlichen Schwerpunktsetzung in den kommenden Jahren zu verstehen. Das Konzept mit der Beschlussnummer 17/1632-BV kann man DORT nachlesen.

Getreu dem Leitspruch von Theodor Herzl „Wenn ihr es wollt, ist es kein Märchen“ liegt es aber im Detail an unserem Ortsteil selbst, die Leinwand dieses Rahmens sozusagen auzumalen. Hierzu dient der Stadtteilentwicklungs-Pakt „Mit Nord geht’s voran“. In ihm verbinden sich alle Aspekte des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens aus Jenas drittgrößtem Stadtteil: Kultur-/Soziokultur-, Freizeit- und Sportvereine, Schulen und Bildungsträger ebenso wie Kinder-/ Jugend- und Familieninitiativen, Wohnungsgesellschaften und -genossenschaften, Senioren- und Pflegeeinrichtungen, Gewerbetreibende, Handels- und Gastronomieeinrichtungen aus Jena-Nord.

Platz für Gründer – Symbolbild © by vege – FotoliaLicense#130375692

In Jena-Nord ist außerdem noch Platz für Gründer. Gründer schaffen Zukunft. Wer mit Mut und Selbstbewusstsein, Ideen und Visionen umsetzt und ein Unternehmen gründet, verwirklicht nicht nur seine eigenen Ziele, sondern schafft auch Arbeitsplätze für andere. Start-ups bringen mit Innovationen Dynamik in die Wirtschaft. Sie sind unverzichtbar für Jenas Wettbewerbsfähigkeit. Doch Bürokratie, fehlende finanzielle Unterstützung, gesellschaftlicher Neid bei Erfolg und Schadenfreude bei einem Scheitern bremsen Gründer aus. „Mit Nord geht’s voran“ will in Jena-Nord auch ein neues Gründerklima schaffen und bei Menschen Pioniergeist wecken. Daher setzen wir uns für Unternehmensgründungen in unserem Ortsteil ein. Denn nur so kann eine Kultur der Risikobereitschaft und des Unternehmertums entstehen.

Rainer Sauer kandidiert als Ortsteilbürgermeister für Jena-Nord. Ihm zur Seite steht Stadtratskandidat Michael Schubert. Ihr Ziel ist es, bis zur Kommunalwahl am 26. Mai 2019 so viele Gespräche wie möglich mit Beteiligten aus den genannten Bereichen zu führen, um so ein umfassendes Abbild der Wünsche und Forderungen an Jenas Stadtpolitik zu erhalten, das es zukünftig möglich macht, im Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes „JENA.2030+“ die Interessen aus Nord gebündelt einzubringen. Danach gilt es, dies umzusetzen und zu zeigen: „Mit Nord geht’s voran“.

Ihr / Euer Team Nord!





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