Die nächsten drei Monate sind erst einmal gesichert: Aktion „Rette uns wer kann“ der FF USV Fans zeigt ersten Teilerfolg

14.01.19 • NEWSCONTAINER, POLITIK & URBANES LEBEN, SPORT, UNSER JENAKommentare deaktiviert für Die nächsten drei Monate sind erst einmal gesichert: Aktion „Rette uns wer kann“ der FF USV Fans zeigt ersten Teilerfolg

Noch lächeln sie: Spielerinnen des FF USV. – Bildrechte: FF USV Jena

(red) – Von Theodor Herzl stammt der Leitspruch „Wenn ihr es wollt, ist es kein Märchen“. Das gilt insbesondere im Moment für den FF USV Jena. Nach dem Abstieg aus der Allianz Frauen-Bundesliga kämpft der Thüringer Frauenfußball-Vorzeigeverein nun in der 2. Frauen-Bundesliga um das Überleben. Ein Kampf, der zu scheitern droht. Obwohl die sportlichen Leistungen stimmen und der Verein auf dem Platz wieder Erfolge verzeichnet, ist es die wirtschaftliche Situation, die Jena vor dem Aus stehen lässt. Es fehlen die Mittel, um den Spielbetrieb in der laufenden Saison aufrecht zu erhalten.

Ein Ende des Frauenfußballs in Jena hätte prekäre Folgen für die ganze Region. Stirbt Jena, so stirbt der „Leuchtturm“ des Thüringer Frauenfußballs, der einzige Verein im Freistaat, der Frauenfußball auf professioneller Ebene anbietet. Stirbt Jena, so stirbt auch die herausragende Nachwuchsarbeit, welche den wichtigsten Pfeiler für die Ausbildung der Talente Mitteldeutschlands darstellt. Thüringen würde wieder zu einem weißen Fleck auf der Frauenfußballlandkarte. Stirbt Jena, so stirbt ein weiterer der nur noch wenigenden verbleibenden reinen Frauenfußballvereine auf diesem Niveau und damit ein weiteres Stück des Fundamentes, auf dem die erfolgreiche Geschichte des Frauenfußballs in unserem Land begründet ist.

Ohne Unterstützung hat der FF USV Jena keine Möglichkeit, dieser fatalen Entwicklung entgegenzuwirken. „Wir Fans möchten alle Hebel in Bewegung setzen, um unseren Verein aus dieser Misere zu befreien undeine Zukunft zu ermöglichen“, heißt es seit Dezember. Angelehnt an die Jenaer Stadionhymne „Rette sich, wer kann (hier kommt der USV Jena)“ starteten sie ihren Aufruf unter dem Motto „Rette uns, wer kann.“ Nun gab es einen ersten Teilerfolg zu feiern: „Die nächsten drei Monate sind erst einmal gesichert“, so FF USV-Chefverantwortlicher Torsten Rödiger. Die Initiatiren der Aktion danken hiermit allen Unterstützern, „doch noch haben wir unser endgültiges Ziel nicht erreicht. Bitte helft uns auch weiterhin und teilt unsere Kampagne fleißig!“

Also: 80.000 Euro zu sammeln ist das Ziel (wir berichteten) – bisher sind aber leider nur knapp 18.000 Euro zusammen gekommen. Damit es in der 2. Bundeslisga mit dem FF USV bis zum Saisonende weitergehen kann, MÜSSEN ALLE HELFEN unter: gofundme.com/rette-uns-wer-kann!





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