Kein Drittliga-Niveau: Der FCC kam beim Tabellenletzten Aalen über ein 1:1 nicht hinaus

01.04.19 • JEZT AKTUELL, NEWSCONTAINER, SPORT, START, UNSER JENAKommentare deaktiviert für Kein Drittliga-Niveau: Der FCC kam beim Tabellenletzten Aalen über ein 1:1 nicht hinaus


(FCC News) – Auch in Aalen ist gestern Nachmittag der erhoffte Befreiungsschlag für Jenas Traditionsclub ausgeblieben. In einer insgesamt niveauarmen Partie trennten sich der FCC und der VfR 1:1 (1:1) unentschieden – eine Punkteteilung, die keinem der beiden tief im Tabellenkeller steckenden Teams hilft.

FCC-Trainer Lukas Kwasniok vertraute auch in der Ostalb der gleichen Startelf wie zuletzt im Heimspiel gegen den KFC Uerdingen. Auf der Bank fanden sich die wieder genesenen Maximilian Wolfram und Sören Eismann wieder. Lukas Sedlak war für den wegen einer Knieblessur zuhause gebliebenen Raphael Koczor als zweiter Torhüter in Aalen, während Dennis Slamar (Lukas Kwasniok: „aus Leistungsgründen“) im Kader fehlte.

In der Anfangsviertelstunde neutralisierten sich beide Teams, denen Nervosität und mangelndes Selbstvertrauen durchaus anzumerken waren, weitestgehend und begegneten sich auf Augenhöhe. Nach einer Viertelstunde war Jenas Trainer bereits zum ersten Wechsel gezwungen. Matthias Kühne, der wegen eines im Heimspiel gegen Uerdingen zugezogenen Nasenbeinbruchs wie auch Dominic Volkmer mit Gesichtsmaske spielte, musste mit Knieproblemen das Feld verlassen. Für ihn kam Pierre Fassnacht ins Spiel. In der 35. Minute hätte Aalen auf das verdiente 1:0 stellen müssen. Doch den Kopfball aus Nahdistanz von Ristl entschärfte Jo Coppens mit einer Glanztat. Ristl war es auch, der die nächste Chance für Aalen auf dem Fuß hatte, doch wiederholt in Coppens seinen Meister fand (39.). Doch bei der folgenden Ecke von der rechten Seite war Coppens machtlos. Die Flanke fand den Kopf von Aalens Abwehrchef Schoppenhauer, der keine Mühe hatte, zur Führung der Hausherren zu vollenden (41.). Doch Jena konnte zurückschlagen und faktisch im Gegenzug ausgleichen. Nach einem von Dominik Bock ausgeführten Freistoß, der zunächst geklärt wurde, kombinierte sich der FCC mit wenigen Kontakten über Jannis Kübler und René Eckardt in den Strafraum. Eckardt drehte auf und ließ den Ball für Phillip Tietz klatschen, der – zur Freude der etwa 400 mitgereisten, sangesfreudigen Zeiss-Fans – überlegt ins kurze Eck zum 1:1 einschob (41.). Mit diesem Ergebnis, das für den FCC das Spiel offen hielt, ging es auch in die Halbzeitpause.

Aus dieser kam die Zeiss-Elf nominell unverändert. Das Spiel indes wurde noch fahriger und war deutlich eines zweier Mannschaften, die im Tabellenkeller stehen. Nach einer knappen Stunde Spielzeit war Jenas Trainer Lukas Kwasniok erneut gezwungen, einen Wechsel vorzunehmen. Justin Schau musste verletzungsbedingt raus. Für ihn kam nach überstandener Verletzung Maximilian Wolfram ins Spiel. Er rückte für den nun zentral spielenden René Eckardt auf die Außenposition. In der zweiten Hälfte der zweiten Halbzeit intensivierte der VfR seine Offensivbemühungen. Der Druck auf Jena nahm zu, wie sich aber auch Räume für Konter boten, die jedoch die Zeiss-Elf zu selten für gefährliche Aktionen nach vorn zu nutzen vermochte. Beiden Teams nutzte eine Punkteteilung nichts. Entsprechend entwickelte sich eine teils „vogelwilde“ Schlussphase, die beiden teams immer wieder Überzahlsituationen im Umkehrspiel bescherte. Wobei hierbei der VfR Aalen gefährlicher wurde als der FCC. In der vierminütigen Schlussphase hätten Rehfeldt und Geyer mit besten Einschussmöglichkeiten noch den Siegtreffer für Aalen erzielen können, scheiterten doch an ihren Nerven. So blieb es in einem zwar kämpferischen aber unter dem Strich niveauarmen Partie bei der niemandem helfenden Punkteteilung.

FCC-Trainer Lukas Kwasniok: „Das Spiel hat sich auf niedrigem Niveau bewegt. Nach dem Rückstand haben wir noch glücklich das 1:1 gemacht. In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel dann immer wilder, Aalen immer übermächtiger. Trotzdem waren Konter-Räume da, aber wir haben die falschen Mittel gewählt. Der Punkt ist für beide am Ende wohl zu wenig.“





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