Ade 1. Liga: Science City beweist Charakter und zwingt Bonn in eine umkämpfte Schlussphase

06.05.19 • JEZT AKTUELL, NEWSCONTAINER, SPORT, START, UNSER JENAKommentare deaktiviert für Ade 1. Liga: Science City beweist Charakter und zwingt Bonn in eine umkämpfte Schlussphase

Science City Jena Baskets – Image under FotoliaLicense#64710381

(Jena Baskets) – Während Science City bereits vor dem Sonntags-Duell bei den Telekom Baskets in Bonn den Rechenschieber beiseite legen konnte, die Konkurrenz aus dem Tabellenkeller in ihren jeweiligen Duellen sämtliche Jenaer Hoffnungen auf den Klassenerhalt zunichte machte, gab das Team von Marius Linartas am Sonntagabend im Rheinland eine charakterstarke Antwort. Die Saalestädter forderten die Rheinländer über die vollen 40 Minuten, unterlagen am Ende jedoch einmal mehr knapp und unglücklich mit 93:87.

Personell durch die Ausfälle von Julius Jenkins (Sprunggelenk), Ronald Roberts (Achillessehne) und Oliver Mackeldanz (familiär verhindert) dezimiert, lieferten die Thüringer eine gleichermaßen kämpferisch starke, wie diszipliniert Vorstellung im Telekom Dome ab, welche das Publikum erst Sekunden vor der Schlusssirene spürbar aufatmen ließ. Die Bonner bleiben durch ihren Heimsieg weiterhin im Rennen um die Playoff-Plätze, das erklärte Ziel des Clubs aus der ehemaligen Bundeshauptstadt.

Marius Linartas (Trainer Science City Jena): „Für Bonn war dieses Spiel enorm wichtig, das hat sich zeitweise etwas gelähmt. Meine Mannschaft hat viel Einsatz und Kampf aufs Feld gebracht, unterstützt von tollen Fans auf den Rängen. In der Analyse unserer letzten Spiele – das schließt heute mit ein – waren wir meist nur einen halben Schritt hinten dran, um uns mit einem Sieg zu belohnen. Letztlich waren es die Dreier der Baskets, die uns in die Knie gezwungen haben.“ – Julius Wolf: „Wir haben heute viele Verletzte gehabt und Charakter gezeigt. So wollten wir das und wir wollten gewinnen. Wir wollten zeigen, dass wir in diese Liga gehören und die Saison nicht abgeschrieben haben. Es waren wieder Fehler dabei. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison und das tut weh. Dennoch hoffe ich, dass wir uns in den letzten beiden Spielen belohnen können.“





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