FDP-Chef Kemmerich: Endlich von der Theorie zur Praxis kommen und Flüchtlinge zu Fachkräften ausbilden

16.02.16 • POLITIK & URBANES LEBEN, START, UNSER JENA & DIE REGIONKeine Kommentare zu FDP-Chef Kemmerich: Endlich von der Theorie zur Praxis kommen und Flüchtlinge zu Fachkräften ausbilden

JEZT - Der Unternehmer Thomas L. Kemmerich ist Vorsitzender der FDP Thüringen - Foto © FDP Thüringen

Der Unternehmer Thomas L. Kemmerich ist Vorsitzender der FDP Thüringen – Foto © FDP Thüringen

Radio Jena Newscontainer Logo 230„Bildung und Arbeit sind der Schlüssel für eine gelungene Integration in Deutschland. Parallel gewinnen deutsche Unternehmen die Fach- und Arbeitskräfte, die sie dringend benötigen. Flüchtlinge zu Fachkräften ausbilden – so die Theorie. Zur praktischen Umsetzung müssen wir Flüchtlingen verstärkt Anreize zur eigenen Qualifizierung bieten. Dazu müssten neue triale Ausbildungsmodelle mit dem Schwerpunkt Spracherwerb umgesetzt werden. Denn die wenigsten Flüchtlinge, die zu uns kommen, sind als Fachkraft sofort für den deutschen Arbeitsmarkt vermittelbar. Trotz ihrer Motivation sind die wesentlichen Hürden die fehlenden Sprachkenntnisse und relevante Qualifikationen für unseren Arbeitsmarkt“, so Thomas L. Kemmerich, Landesvorsitzender der FDP Thüringen. „Auch den Arbeitgebern müssen Anreize zur Einstellung von gering Qualifizierten mit mangelnden Deutschkenntnissen geschaffen werden. Unterstützende Maßnahmen sind u.a. den Mindestlohn zeitlich auszusetzen oder die Sozialversicherungsbeiträge zu halbieren“, so der Unternehmer weiter.

„Die schnelle Arbeitsvermittlung ist zudem aus zwei Beweggründen für Migranten bedeutsam: sie können ihren eigenen Lebensunterhalt verdienen und mit Arbeit gelingt der Integrationsprozess besser“, ist sich Kemmerich sicher. 2015 wurden über 1 Million Flüchtlinge in Deutschland erfasst. „Wir werden der aktuellen Krise nur Herr, wenn Politik lernt, die unterschiedlichen Probleme auch unterschiedlich zu benennen und lösungsorientiert anzugehen. Dafür brauchen wir vor allem ein Einwanderungsgesetz für Fachkräfte und flexible Regelungen für den Arbeitsmarkt„, fordert der Landesvorsitzende abschließend.





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