Mehrere 100T Euro Schaden durch Scheunenbrand / „Heil Hitler“ gerufen und Passanten bedroht / Mehrere Autounfälle und andere Vorkommnisse

04.02.18 • AUS DER REGION, JEZT AKTUELL, NEWSCONTAINER, POLIZEIBERICHT, START, UNSER JENA, UNSER JENA & DIE REGIONKeine Kommentare zu Mehrere 100T Euro Schaden durch Scheunenbrand / „Heil Hitler“ gerufen und Passanten bedroht / Mehrere Autounfälle und andere Vorkommnisse

Am Isserstedter Kreisel die Vorfahrt missachtet

Weil eine 20-jährige Hyundai-Fahrerin am Donnerstag (01.02.2018) gegen 10.00 Uhr in Jena Isserstedt von der Sonne geblendet wurde, übersah sie an der Einfahrt zum Globus-Markt die Vorfahrt eines LKWs, der aus Richtung Großschwabhausen kam. Die junge Frau kam aus Richtung des Kreisverkehrs und wollte in Richtung Großschwabhausen. Sie selbst und ihr 13 Jahre alter Beifahrer wurden beim Zusammenstoß verletzt. An den beiden beteiligten Autos entstand Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro.

Besonders gravierend für den Unfallgegner: Das Fahrzeug der jungen Frau war seit Mitte Januar 2018 nicht mehr pflichtversichert, die Zwangsstilllegung ihres Autos durch die Zulassungsbehörde eingeleitet. Insofern kommt zum Tatvorwurf der fahrlässigen Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall noch der Vorwurf des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Auffahrunfall in Jena-Neulobeda ohne Verletzte

Zu einem Auffahrunfall kam es am Donnerstagnachmittag in Jena-Lobeda. Eine Skoda-Fahrerin befuhr die Stadtrodaer Straße in Richtung Karl-Marx-Allee. An der Einmündung hielt sie an, um zu schauen, ob sie einem anderen Fahrzeug die Vorfahrt gewähren muss. Ein hinter ihr fahrendes Auto übersah die Bremslichter des Skoda und fuhr auf. Sachschaden: 1.600 Euro.

Einbrecher in Jena-Wogau und in Großlöbichau unterwegs

Einbrecher trieben am Donnerstag in und um Jena ihr Unwesen: In ein Einfamilienhaus in Großlöbichau brachen Unbekannte in der Zeit von 7.00 bis 19.30 Uhr ein. Sie hebelten ein von der Straße abgewandtes Fenster auf und betraten darüber das Haus. Im Inneren öffneten und durchwühlten sie Schränke auf allen Etagen. Zum Beutegut kann derzeit noch nichts gesagt werden.

„Glück im Unglück“ hatte ein anderer Hauseigentümer in Jena-Wogau. In der Zeit von 18.00 bis 20.00 Uhr versuchten Einbrecher in das Wohnhaus einzubrechen. Sie hebelten hinter dem Haus an einem von der Straße aus nicht einsehbaren Fenster mit einem Werkzeug herum, schafften es jedoch nicht, ins Haus zu gelangen. So entwendeten die Einbrecher zwar nichts, richteten aber etwa 1.000 Euro Sachschaden an.

In Neulobeda den „Hiltler-Gruß“ gezeigt und Passanten bedroht

Vor der KIK-Filiale in der Hermann-Pistor-Straße packte am Freitagabend (02.02.2018) um 17.30 Uhr ein offensichtlich stark alkoholisierter Mann einen zweiten am Arm und beschimpfte und beleidigte diesen heftig. Dabei rief er ausländerfeindliche Parolen. Eine junge Frau, die den Vorfall beobachtet hatte, wollte einschreiten. Daraufhin wurde auch sie von dem Mann beschimpft und mit üblen Worten angeschrien. Weiterhin drohte er der Frau Schläge an. Im Anschluss hob der Unbekannte seine Hand zum Hitler-Gruß. Dies wurde durch ihn von dem Ruf „Heil Hitler“ begleidet.

Der Betrunkene ist etwa 50 Jahre alt und kräftig gebaut. Er hat eine Glatze und sehr schlechte bzw. keine Schneidezähne. Bekleidet war der Mann mit einer grauen Jogginghose und einem Pullover. Die Jenaer Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise: Wer hat die Auseinandersetzung beobachtet und kann Hinweise zur Tat und zu dem oben beschriebenen Mann geben? Außerdem wird auch der Geschädigte gesucht. Bei ihm handelt es sich offensichtlich um einen Ausländer, eventuell einen Asylbewerber. Zeugenhinweise unter 03641 811 123.

Rauchende Kinder für Hunderttausende Euro teuren Scheunenbrand verantwortlich

Rauchende Kinder waren nach bisherigen Erkenntnissen dafür verantwortlich, dass am Samstag (03.02.2018) eine Scheune in Schlöben (Saale-Holzland-Kreis) völlig abgebrannt ist. In dem Gebäude waren Stroh und hochwertige Landmaschinen gelagert worden. Nach ersten Ergebnissen ist von einem Gesamtschaden in Höhe von 250.000 bis 300.000 Euro auszugehen. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.

Die Kinder sollen nach Zeugenaussagen am Samstagmittag auf dem Dach der Scheune gesessen und dort geraucht haben. Dabei geriet die Scheune in Brand. Die Kinder, deren Alter nicht bekannt ist, hatten zunächst wohl selbst versucht, das Feuer zu löschen. Als ihnen dies nicht gelang, seien sie weggelaufen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.




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