Zweiter Sieg in Folge: Science City verschafft sich mit dem 97:90 in Ulm Luft im Abstiegskampf

13.02.19 • JEZT AKTUELL, NEWSCONTAINER, SPORT, START, UNSER JENAKommentare deaktiviert für Zweiter Sieg in Folge: Science City verschafft sich mit dem 97:90 in Ulm Luft im Abstiegskampf

Science City Jena Baskets – Image under FotoliaLicense#64710381

(Jena Baskets) – Der 85:83-Heimerfolg gegen die Basketball Löwen aus Braunschweig scheint für Jenas Erstliga-Riesen von Headcoach Björn Harmsen der richtige Brustlöser gewesen zu sein. Am Dienstagabend legte Science City beim Playoff-Anwärter ratiopharm Ulm sensationell nach, entführte mit einem verdienten 97:90-Auswärtssieg zwei weitere überaus wertvollen Pluspunkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Während Science City Jena zu Beginn der Partie eine zehnminütige Bilderbuchphase erwischte, die mit „Start nach Maß“ noch ziemlich zurückhaltend umschrieben ist, die Gastgeber primär aus der Distanz mit 32:12 an die Wand spielte, relativierten sich die Zwischenstände ab Mitte des zweiten Abschnitts. Nachdem Science City den Rausch des Auftaktviertels anfänglich noch konservieren konnte, nach einem Dreier von Dru Joyce bis auf 43:20 enteilt war, kämpften sich die Baden-Württemberger bis zur Halbzeit auf 54:42 zurück.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte setzten die Gastgeber ihre Aufholjagd fort, verkürzten zwischenzeitlich äußerst effektiv über den nur selten zu stoppenden Dwayne Evans Punkt um Punkt. Just in dem Moment, in dem die Schwaben ihren Rhythmus gefunden hatten, auf 63:57 (26.) verkürzten, sorgte Julius Jenkins mit zwei Distanzwürfen für die zweite Luft der Ostthüringer (71:57), bevor es mit einem 73:64-Gästeführung in das Schlussviertel ging. Während sich die ersten Minuten des letzten Spielabschnitts zu einer echten Nagelprobe entwickelten, die Donaustädter in der 34. Minute bis auf 79:76 verkürzten, trat Reggie „Wahnsinn“ Williams ins Rampenlicht der Partie. Innerhalb kürzester Zeit zwei Dreier verwandelnd und durch einen weiteren Distanzwurf von Immanuel McElroy unterstützt bis auf 88:76 enteilt, sorgten diese Williams‘ Bilderbuchmomente wieder für einen runder laufenden Motor der Thüringer. Einmal zurück in die Spur gefunden, band Sid-Marlon Theis elf Sekunden vor Ultimo mit seinen beiden Freiwürfen zum 97:88 eine rote Schleife zum unerwarteten Auswärtssieg.

Björn Harmsen: „Wir sind heute sehr gut in das Spiel gestartet und haben ein überragendes erstes Viertel gezeigt. Dort hat sowohl offensiv, als auch defensiv nahezu alles gepasst. Im zweiten Viertel hat Ulm dann physischer verteidigt und wir haben etwas nachgelassen. Obwohl das Spiel in der zweiten Halbzeit fast gekippt wäre, ist es uns gelungen, dagegen zu halten und vor allem ruhig zu bleiben. Das macht mich sehr stolz. In den wichtigen Momenten hat Reggie Williams heute die richtigen Entscheidungen getroffen, wovon seine Mitspieler enorm profitieren konnten.“





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