Vielseitiges Programm: Morgen Abend gibt es das 3. Freitagskonzert der aktuellen Spielzeit mit Chor und Orchester der Jenaer Philharmonie

21.03.19 • JEZT AKTUELL, KULTUR & BILDUNG, NEWSCONTAINER, START, UNSER JENAKommentare deaktiviert für Vielseitiges Programm: Morgen Abend gibt es das 3. Freitagskonzert der aktuellen Spielzeit mit Chor und Orchester der Jenaer Philharmonie

Die Jenaer Philharmonie 2018. – Symbolfoto © Philharmonie Jena

(Jenaer Philharmonie) – Die Jenaer Philharmonie lädt am 22. März 2019 um 20 Uhr zum 3. Freitagskonzert der Spielzeit 2018/2019 ein. Auf dem Programm ein weiteres denkwürdiges Zusammenspiel von Chor und Orchester – diesmal mit dem Philharmonischen Chor. Auf dem Programm steht Arthur Honeggers Oratorium „La Danse de Morts“ („Totentanz“) unter Leitung von Simon Gaudenz. Außerdem erklingen Mozarts „Maurerische Trauermusik“ und die „Sinfonischen Tänze“ von Rachmaninow.

„Drei Komponisten, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Tod auseinandersetzen. Mit größter Ökonomie, schlicht, ernst, hoffend, aber auch bissig, ausladend, dramatisch und sogar humorvoll. Mit und ohne Worte. Und in den schillerndsten Farben, die man sich denken kann!“ So GMD Simon Gaudenz, Dirigent des Abends, zum Programm des Freitagskonzertes, das mit Wolfgang Amadeus Mozarts „Maurerischer Trauermusik“ eröffnet wird. Diese ist seinen eigenen Angaben zufolge „bey dem Todfalle“ zweier adliger Logenbrüder erklungen. Mozart fühlte sich von den Ideen der Freimaurer angezogen und verarbeitete deren Denkansätze unter anderem in seiner „Zauberflöte“.

Das Oratorium „La Danse des Morts“ ist in einer Gemeinschaftsarbeit des französischen Dichters Paul Claudel und dem Schweizer Komponisten Arthur Honegger entstanden, die sich durch die mittelalterlichen Holzschnitte zum „Baseler Totentanz“ von Hans Holbein inspirieren ließen. In „Totentanz“-Bilderzyklen sind zumeist allegorische Szenen zu sehen, in denen ein Skelett einen Menschen zum Tanz auffordert. Als Solisten sind Jardena Flückiger (Sopran), Silke Gäng (Alt) und Robert Koller (Bariton) zu erleben. Leander Gerdes, ehemaliges Ensemblemitglied am Theaterhaus Jena, ist der Sprecher. Die anspruchsvolle Chorpartie singt der Philharmonische Chor Jena, einstudiert von der Chordirektorin Berit Walther.

Das abschließende Stück des Abends ist zugleich das letzte Werk des Komponisten: In den „Sinfonischen Tänzen“ zitiert Sergej Rachmaninow nicht nur seine Komponistenkollegen Rimski-Korsakow und Tschaikowski, sondern auch seine eigenen Sinfonien, verschiedene Volksweisen sowie russisch-orthodoxe Kirchenmusik.

Im Einzelnen: Freitagskonzert Nummer 3 am 22. März 2019 um 20:00 Uhr im Volkshaus Jena. Karten für das Konzert bei der Jenaer Touristinformation oder über www.jenaer-philharmonie.de sowie eine Stunde vor Konzertbeginn an der Abendkasse.





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