2:13 Tore und 0 Punkte: Sechste Niederlage in Folge – Lukas Kwasniok ratlos – FCC am Ende

25.08.19 • JEZT AKTUELL, SPORT, START, UNSER JENAKommentare deaktiviert für 2:13 Tore und 0 Punkte: Sechste Niederlage in Folge – Lukas Kwasniok ratlos – FCC am Ende

(red + Content der FCC News) – Dem FC Carl Zeiss Jena gelang auch gestern Nachmittag beim SV Meppen nicht der erhoffte Befreiungsschlag und man verlor mit 0:3. FCC-Trainer Lukas Kwasniok stellte zwar personell als auch taktisch um, war am Ende aber ratlos und sagte: „Ich versuche, das Ganze sachlich zu analysieren, weil Emotionen aktuell nichts bringen. Spielsystematisch und personell haben wir einiges verändert. Dann gab es gleich den ersten Nackenschlag, als sich Jannis Kübler verletzte. Nach 15 Minuten haben wir dann ein recht ordentliches Auswärtsspiel gemacht. Letztendlich entscheiden aber Tore. Nach dem 0:1 wurde es ganz schwer, weil der Glaube und die Überzeugung fehlten. Unter dem Strich haben wir verdient verloren.“

Eine Halbzeit lang konnte der FC Carl Zeiss einigermaßen mit dem SV Meppen mithalten und ein 0:0 in die Kabine mitnehmen. Dafür war die zweite Hälfte des Spiels um so ernüchternder und repräsentativ für die derzeitige Verfassung der Mannschaft. Jena kam mit Beginn zu keinen Offensivaktionen und wurde mehr und mehr in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Der Druck nahm zu, die Meppener Führung war überfällig. Nach einem Ballverlust René Eckardts und einem Pressschlag im Mittelfeld landete der Ball mit etwas Glück bei SVM-Neuzugang Rama, der den Ball überlegt zum 1:0 ins lange Eck schlenzte (64.).

Jenas beste Möglichkeit der zweiten Halbzeit vergab Eroll Zejnullahu im 16er, und im Gegenzug verpasste René Eckardt mit seiner Grätsche den Ball. Lachender Dritter war Meppens Piossek, der den Tempogegenstoß mit platziertem Flachschuss zum 2:0 für die Hausherren abschloss. Den Schlusspunkt setzte Meppens Undav, der mit einer sehenswerten Einzelaktion zum 3:0 traf (90.). Mitten im Jubel der Hausherren, die ihren ersten Saisonheimsieg feiern durften, un dem Tabellenletzten, der erneut seine Grenzen sah, pfiff Schiedsrichter Schultes die Partie ab.

Am Schluss noch die Meinung vieler Fans nach der Heimkehr: Am 2. September empfängt man zuhause Magdeburg und das lässt erneut nichts Gutes hoffen. Da die Mannschaft personell keine Resourcen mehr hat und gute Ansätze im Spiel Mangelware sind, kann im Grunde nur noch ein Trainerwechsel die Chance auf einen Neuanfang des FCC in dieser Drittligasaison bringen.





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