„Bürgerhaushalt 2016“: Die Ergebnisse des Jenaer Beteiligungsverfahrens zum Thema „Stadtgrün (Umwelt und Natur)“ wurden vorgestellt

10.09.16 • FREIZEIT & GARTEN, INTERESSANTES, JEZT AKTUELL, NEWSCONTAINER, POLITIK & URBANES LEBEN, START, UNSER JENAKeine Kommentare zu „Bürgerhaushalt 2016“: Die Ergebnisse des Jenaer Beteiligungsverfahrens zum Thema „Stadtgrün (Umwelt und Natur)“ wurden vorgestellt

JEZT - Bürgerhaushalt 2016 Kachel - Abbildung © MediaPool Jena

Radio Jena Newscontainer Logo 230Beim Beteiligungsverfahren zum diesjährigen Bürgerhaushalt der Stadt Jena ging es um das Thema „Stadtgrün (Umwelt und Natur)“ und das wurde wieder einmal rege genutzt, denn der Rücklauf lag für 2016 bei knapp 23 %.

Am vergangenen Donnerstag präsentierten Prof. Dr. Heilo Haase und Arndt Lautenschläger von der Ernst-Abbe-Hochschule Jena im Plenarsaal des Historischen Rathauses die Ergebnisse. 15.000 Jenaer Haushalte hatte man repräsentativ ausgewählt und ihnen die Broschüre nebst Abstimmungsbogen zugesandt. Alle diejenigen interessierten Bürgen, die hierbei nicht zum Zuge kamen, konnten sich online an der Abstimmung beteiligen und sich die Broschüre bei der Stadt Jena oder ihren Eigenbetrieben abholen.

Jena, die Lichtstadt im grünen Saaletal, hatte einige Fragen für die Bürger parat, unter anderem, was mit dem Schottplatz am Stern weiter geschehen oder wie mit der Situation des Wohnungsmarkten umgegangen werden soll, wobei überwältigende 87 % der Befragten bzw. etwa 85 % der Onlineteilnehmer sich gegen eine Reduzierung der vorhandenen Natur- und Grünflächen zugunsten neuer Wohnbauprojekte aussprachen. Ähnlich die Reaktion auf die Frage, ob sich die Jenaer Bürgerinnen und Bürger zugunsten einer Erweiterung von Bebauungsgrenzen für neu entstehende Wohngebiete aussprechen. Hier waren mehr als zwei Drittel der Teilnehmer des Beteiligungsverfahrens dagegen.

JEZT - Drei Broschüren zum Bürgerhaushalt 2016 der Stadt Jena © MediaPool JenaGespaltener reagierten die Bürgerinnen und Bürger dagegen beim Thema „Schottplatz“, der nur für etwa 60 % Teilnehmer an der Befragung „wichtig“ bzw. „sehr wichtig“ zu sein scheint. Das liegt offenbar daran, dass ein erheblicher Teil der Befragten sich dort eine Naherholungsoase wünscht, der andere Großteil aber gerne die Renaturierung des Schottplatz-Areals sehen würde. Da die Befragung im Rahmen des Bürgerhaushalts nicht verbindlich ist, können Stadtverwaltung und Umweltdezernat und letztlich der Jenaer Stadtrat hier wohl zukünftig frei entscheiden.

Dafür wünschten sich wiederum 70 % der befragten Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, das sich die Kommunalpolitik in Zukunft noch mehr mit Umweltthemen befassen soll, was den grünen Stadtentwicklungsdezernenten Denis Peisker freuen dürfte, der ja bereits viele solcher Aktivitäten (u. a. den Umweltpreis, die Radfahrinitiative oder die Aktion „Schritt für Schritt“) unter seiner Verantwortung hat und nun noch weitere Dinge anschieben kann bzw. darf, wenn er die Finanzen hierfür bekommt.

Die AG Bürgerhaushalt des Jenaer Stadtrats lädt im Übrigen alle Interessierten am kommenden Montag, dem 12. September, um 17 Uhr in öffentlicher Sitzung zur eigenen Präsentation der Ergebnisse des diesjährigen Beteiligungsverfahrens zum Bürgerhaushalt herzlich ein. Sitzungsort ist der Beratungsraum 01.02_40 des Finanzdezernates im Gebäude Am Anger 28 (2. Obergeschoss).

 





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